TV- und Radiotipps für Sonntag, 11. März

11. März 2018, 06:00
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Pressestunde mit Wirtschaftsministerin, Der längste Tag, Rücktrittsrede Schuschniggs, Endstation Monster und Charlize Theron in Monster

9.05 DOKUMENTATION

Wie Phönix aus dem Acker Alte Getreidesorten: Engagierte haben einige dieser Sorten aus dem Dornröschenschlaf geweckt und ihnen zu einem wirtschaftlichen Höhenflug verholfen. Bis 9.30, ORF 2

11.05 DISKUSSION

Pressestunde: Margarete Schramböck Fragen an die Wirtschaftsministerin stellen Eva Linsinger (Profil) und Christoph Varga (ORF). Bis 12.00, ORF 2

13.05 MAGAZIN

Panorama: Family-Business Nina Horowitz präsentiert Perlen aus dem ORF-Archiv über besondere Familienverbände: Familie Resetarits, Jacob Sisters und White Stars. Bis 13.30, ORF 2

17.05 DOKUMENTATION

Der längste Tag – 18 Stunden, die Österreichs Schicksal entscheiden Die TV-Dokumentation von Gerhard Jelinek beschreibt den "längsten Tag", der für hunderttausende Österreicherinnen und Österreicher zum persönlichen Schicksalstag wird. Der 11. März 1938 ist ein welthistorisches Ereignis, das 18 Monate später in den Zweiten Weltkrieg münden wird. Bis 18.00, ORF 2

19.47 SCHWERPUNKT

Rücktrittsrede Kurt Schuschnigg Am Sonntag, den 11. März 2018 um 19.47 Uhr sendet der ORF nach der Zeit im Bild, zeitgleich mit ihrem historischen Beginn, die wichtigsten Ausschnitte der berühmten Abschiedsrede von Bundeskanzler Kurt Schuschnigg – "Gott schütze Österreich". Bis 19.58, ORF 2

20.15 IHR NAME IST SUSAN

Spy – Susan Cooper Undercover (USA 2015, Paul Feig) Susan Cooper lenkt vom Schreibtisch aus die Aktionen von Bradley Fine, dem besten Geheimagenten der CIA. Als ihr Partner im Einsatz getötet wird, beschließt Cooper, selbst das sichere Büro zu verlassen und als Undercover-Agentin eine gefährliche Mission zu bestreiten. Melissa McCarthy wirft sich mit ganzem Gewicht ins Zeug und punktet. Bis 22.05, ORF 1

20.15 BOMBENSICHER

Der Mann, der niemals lebte (Body of Lies, USA 2008, Ridley Scott) Leonardo DiCaprio kämpft als CIA-Agent gegen ein Terroristennetzwerk in Nahost und hat mit Russell Crowe, einem virtuellen Technokraten, der Anweisungen per Headset gibt, den hartnäckigsten Widersacher dennoch in den eigenen Reihen. Bis 22.50, Puls 4

20.15 KEINE CHANCE

Endstation Schafott (Deux hommes dans la ville, F 1973, José Giovanni) Das Schicksal eines Strafentlassenen, der sich erfolgreich eine neue Existenz aufbaut, durch Zufälle und einen rachsüchtigen Kriminalbeamten in den Rückfall getrieben wird. Ein Reißer über Strafvollzug, Polizistenmentalität, Rechtsprechung und Todesstrafe. Stars: Alain Delon, Jean Gabin. Bis 21.50, Arte

foto: rtl2

21.45 DISKUSSION

Anne Will: Kabinett komplett – wofür steht diese neue Regierung? Die Gäste diskutieren über die neue große Koalition: Manuela Schwesig (SPD), Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), Christian Lindner (FDP), Sahra Wagenknecht (Die Linke), Robin Alexander (Die Welt). Bis 22.45, ARD

22.00 DISKUSSION

Im Zentrum: Hysterie am Heldenplatz – Wie verführbar sind wir heute? Gäste bei Tarek Leitner: Heinz Fischer (ehem. Bundespräsident und Regierungsbeauftragter für das Gedenkjahr 2018), Wolfgang Sobotka (Nationalratspräsident, ÖVP), Arik Brauer (Künstler und Zeitzeuge), Barbara Glück (Leiterin KZ-Gedenkstätte Mauthausen), Oliver Rathkolb (Historiker). Bis 23.05, ORF 2

22.15 ARBEITSFREUDE

Kill the Boss (Horrible Bosses, USA 2011, Seth Gordon) Drei Arbeitnehmer, die unter ihren Chefs zu leiden haben, schmieden einen Plan: Unter Anleitung eines mutmaßlichen Killers sollen die Peiniger von Berufs wegen zur Strecke gebracht werden. Jennifer Aniston, Colin Farrell und Kevin Spacey machen in dieser schwarzen Komödie erstaunlich gute Figur. Wer zuletzt lacht, arbeitet am längsten. Bis 23.45, ORF 1

23.05 DOKUMENTATION

Der Mann, der zweimal starb Im Zuge einer Erbschaftsangelegenheit wird Lev vor Jahren mit der Tatsache konfrontiert, dass sein Großvater Ernst Beschinsky offenbar – laut offiziellen Sterbeurkunden – zweimal gestorben ist. Einmal 1969 in Israel, so wie er es bisher dachte, und rund 18 Jahre später, 1987, ein weiteres Mal in Innsbruck. Bis 0.35, ORF 2

0.10 AUSSENSEITERIN

Monster (USA 2003, Patty Jenkins) Einen Oscar hätte Charlize Theron schon für ihren Einsatz verdient: Täglich ließ sie sich stundenlang schminken, außerdem nahm sie 30 Kilo zu. So wurde es schließlich doch der begehrtere Oscar für die beste Hauptrolle. Die Geschichte der Serienmörderin Aileen Wuornos, die 2002 hingerichtet wurde. Bis 2.10, RTL 2

foto: rtl2

Radiotipps für Sonntag:

9.00 GESPRÄCHIG

Frühstück bei mir: Arik Brauer Claudia Stöckl lädt den Künstler zu Morgenkaffee und Gespräch. Bis 11.00, Ö3

9.05 ESSAY

Gedanken: Florian Scheuba Der Kabarettist und Kolumnist stellt sich entscheidende Fragen. Am 20. Februar hatte sein neues Soloprogramm Folgen Sie mir auffällig im Wiener Stadtsaal Premiere. Bis 10.00, Ö1

11.03 LIVE

1938/2018: Ist unsere Demokratie heute stark genug? Dazu diskutieren auf der Bühne des Burgtheaters unter der Leitung von Renata Schmidtkunz: der Zeitzeuge Hugo Brainin, die tschechische Soziologin und Publizistin Alena Wagnerová, die Medienjournalistin Ingrid Brodnig, der Verfassungsrichter Christoph Grabenwarter und der Historiker Oliver Rathkolb. Elisabeth Orth, Marie-Luise Stockinger, Branko Samarovski und Sebastian Wendelin lesen zeitgenössische Texte. Aus dem Projekt "Zeituhr 1938" werden historische Ausschnitte zu hören sein. Bis 12.30, Ö1

14.05 MAGAZIN

Menschenbilder: Wolfgang Glück Der Regisseur von Filmen wie 38 – Auch das war Wien und Der Schüler Gerber im Porträt von Heinz Janisch. Bis 14.55, Ö1

16.00 MAGAZIN

Ex libris Peter Zimmermann widmet sich dem Schwerpunktland Rumänien bei der Leipziger Buchmesse. Bis 17.00, Ö1

18.15 MAGAZIN

Moment am Sonntag: Verschlüsselt wird immer Eine Annäherung an die Kryptografie: Mobiltelefonie, Zahlungsverkehr, praktisch jede Form der Datenübertragung verwendet Verschlüsselungsprotokolle. Bis 19.00, Ö1

19.30 MAGAZIN

Kunstsonntag: "Anschluss" Dorothee Frank führt durch die Sendung: Die nationalsozialistische Machtübernahme wird laufend von aktuellen Durchsagen unterbrochen. Mit RAVAG-Originaltönen aus jener Nacht wie die Abschiedsrede Schuschniggs oder eine Reportage über Aufmärsche, Fackelzüge und das Hissen von Hakenkreuzfahnen in Landeshauptstädten. Zu Gehör kommen weiters Berichte über Brutalitäten, die "off records" blieben. Studiogäste analysieren. Zwischendurch: Musik, wie sie zu jener Zeit im Radio lief. Um Mitternacht folgt die Lange Nacht der Erinnerung: Unterbrochen von den originalen Radiomeldungen der Nacht vom 11. auf den 12. März 1938 erklingt Musik, die der NS-Vernichtung entgangen war. Bis 5.00, Ö1 (Doris Priesching, 11. 3. 2018)

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    foto: rtl2
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