Kosovos Vizepremier von Vorwurf der Kriegsverbrechen freigesprochen

9. März 2018, 12:38
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Gericht: Keine "Elemente einer Straftat"

Pristina – Der kosovarische Vizepremier Fatmir Limaj, Chef der Nisma-Partei und einstiger Offizier der Befreiungsarmee des Kosovo (UCK), ist vor einem Gericht in Gjakove von den Vorwürfen, Kriegsverbrechen begangen zu haben, freigesprochen worden. Limaj wurde vorgeworfen, für den Tod von zwei albanischen Zivilisten im Oktober 1998 mitverantwortlich gewesen zu sein.

Das Gericht stellte in seinem Urteil nun fest, dass im Prozess gegen Limaj keine "Elemente einer Straftat" nachgewiesen werden konnten, berichtete die Tageszeitung "Zeri" am Freitag.

Die Ankläger hatten für Limaj eine mehrjährige Haftstrafe verlangt, weil er als hoher UCK-Offizier nichts unternommen hatte, um in den UCK-Reihen die Täter ausfindig zu machen. Die Anklage gegen Limaj war im Oktober 2016 erhoben worden. Er war damals einer der führenden Oppositionschefs. (APA, 9.3.2018)

  • Der kosovarische Vizepremier Fatmir Limaj ist von den Vorwürfen, Kriegsverbrechen begangen zu haben, freigesprochen worden.
    foto: ap photo/visar kryeziu

    Der kosovarische Vizepremier Fatmir Limaj ist von den Vorwürfen, Kriegsverbrechen begangen zu haben, freigesprochen worden.

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