Bitcoin verlor binnen einer Woche ein Viertel an Wert

9. März 2018, 11:25
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Japanische und US-amerikanische Behörden gehen hart gegen Kryptobörsen vor. Der Bitcoin-Kurs fiel am Freiatg deutlich

Frankfurt – Angesichts der zunehmenden Regulierung durch Behörden weltweit geraten Kryptowährungen immer mehr unter Druck. Der Wert einer Einheit der bekanntesten Digitalwährung Bitcoin fiel am Freitag auf führenden Handelsplattformen wie Bitstamp vorübergehend unter 9.000 US-Dollar (7.246 Euro). Allein diese Woche hat der Bitcoin damit gut ein Viertel seines Werts verloren.

Auch andere Kryptowährungen wie Ripple oder Litecoin gaben deutlich nach.

Ein hartes Vorgehen von Behörden in Japan und den USA gegen Kryptobörsen sorgt für einen Abwärtssog. Japanische Finanzaufseher wiesen am Donnerstag zwei Handelsplätze an, für einen Monat den Betrieb einzustellen. Weitere Börsen belegten sie mit Strafen. Zudem forderten sie die große Kryptobörse Coincheck auf, ihr Vorgehen gegen Geldwäsche zu verschärfen. Ferner musste die Handelsplattform Binance wegen eines Hackerangriffs zeitweise den Handel einstellen.

Investoren schützen

Außerdem nimmt die US-Börsenaufsicht SEC Kryptobörsen an die kurze Leine. Um Investoren zu schützen und Betrug sowie Manipulationen zu vermeiden, müssten Kryptobörsen künftig unter bestimmten Umständen eine Registrierung bei der SEC oder eine genehmigte Ausnahme einholen, hieß es am Mittwoch. Vor allem "Initial Coin Offerings" dürften darunter fallen. Bei diesen "digitalen Börsengängen" sammeln Firmen Geld bei Investoren ein, die meist in Kryptowährungen zahlen.

Am Freitag warnte Chinas Notenbankchef Zhou Xiaochuan vor Gefahren durch Spekulationen mit Kryptowährungen. Man prüfe aber, inwieweit man selbst die dahinter stehende Technologie nutzen könne. (APA, 9.3.2018)

  • Andere Kryptowährungen wie Litecoin und Ripple verloren ebenso an Wert.
    foto: reuters/marco bello

    Andere Kryptowährungen wie Litecoin und Ripple verloren ebenso an Wert.

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