Kind spielt mit iPhone, soll Mutter für 47 Jahre ausgesperrt haben

    7. März 2018, 08:20
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    Die wiederholte Falscheingabe des Sperrcodes soll zu einer jahrzehntelangen Blockierung geführt haben – könnte aber auch ein Bug sein

    Es ist ein einfaches Prinzip, um das eigene Gerät vor fremden Zugriffen zu schützen: Jedes Mal, wenn ein falscher Code eingegeben wird, versperrt sich das iPhone ein bisschen länger. Das Kind versuchte laut Medienberichten im Lauf eines Tages so oft, das Gerät seiner Mutter zu entsperren, dass diese nun 25 Millionen Minuten warten muss, bis sie den richtigen Code eingeben kann. Eine einfache Lösung gibt es nicht: Laut Apple-Store-Mitarbeitern muss die Chinesin entweder diese Zeit – rund 47 Jahre – abwarten oder das Gerät neu aufsetzen.

    "Kann nicht warten"

    "Ich kann nicht wirklich 47 Jahre warten und dann meinem Enkel erzählen, dass es der Fehler seines Vaters war", sagte die Frau im chinesischen Fernsehen. Dort gaben Apple-Store-Mitarbeiter an, dass sie schon iPhones gesehen hätten, die mehr als 80 Jahre lang gesperrt waren.

    Das Problem ist bekannt, bei neuen Modellen mit aktuellem Betriebssystem aber nicht möglich. Mehrere User meldeten in den vergangenen Jahren Bugs, denen zufolge sie mehrere Millionen Minuten auf eine Neueingabe des Passcodes warten mussten. Ein Grund dafür könnten Reparaturen oder Modifikationen am Gerät sein, die dessen Grundeinstellungen außer Kraft setzen. So könnte etwa ein Jailbreak dafür verantwortlich sein, der die interne Uhr auf Fabrikseinstellung zurücksetzt – beispielsweise auf 1970. (red, 7.3.2018)

    • 25 Millionen Sekunden muss eine Chinesin warten, bis sie wieder ihr iPhone benutzen kann
      foto: screenshot

      25 Millionen Sekunden muss eine Chinesin warten, bis sie wieder ihr iPhone benutzen kann

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