Köstinger will Anteil von EU-Geldern für Klimaschutz bereitstellen

    5. März 2018, 12:20
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    Umweltministerin: Gelder sinnvoll verwenden – Auch reduzieren wo man kann

    Brüssel/Wien – Umweltministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) hat die Bedeutung der Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen im Rahmen des EU-Mehrjahresbudgets unterstrichen. Bei der Gesamtdebatte um das EU-Budget müsse man sich "anschauen, wo es Sinn macht, Gelder zu verwenden, und wo man eventuell eben auch reduzieren kann", sagte Köstinger vor dem EU-Umweltrat am Montag.

    Es stehe außer Streit, dass Umwelt- und Klimaschutz nur gemeinsam funktionieren könnten. "Das macht nicht vor den Grenzen halt. Da sind wir natürlich auch bereit, einen Anteil zu liefern. Das wird nicht das große Problem sein", so die Ministerin.

    Teilnahme an "green growth"

    Außerdem habe sich Österreich der Vereinbarung von 13 EU-Staaten zu "green growth" angeschlossen, weil dies "ein absolutes Zukunftsthema ist". Es bringe Vorteile für die Umwelttechnologien, setze auf nachhaltiges Wachstum und damit könnten auch positive Effekte für die Wirtschaft einhergehen.

    Die luxemburgische Umweltministerin Carole Dieschbourg zeigte sich erfreut über die Teilnahme Österreichs an "green growth". "Es ist einfach wichtig, zu wissen, wohin Gelder auch in Zukunft in Europa hingehen." Naturschutz und Klimaschutz "müssen ordentlich finanziert" werden. (APA, 5.3.2018)

    • Es stehe außer Streit, dass Umwelt- und Klimaschutz nur gemeinsam funktionieren könnten, sagt Köstinger.
      foto: apa / georg hochmuth

      Es stehe außer Streit, dass Umwelt- und Klimaschutz nur gemeinsam funktionieren könnten, sagt Köstinger.

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