Polizei kämpft weiterhin mit groben Softwareproblemen

    3. März 2018, 13:24
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    Bereits seit Mitte Jänner – sollen erst in etwa einem halben Jahr gänzlich gelöst sein

    Eine neue Version des polizeiinternen PAD-Systems (Protokollieren-Anzeigen-Daten) sorgt bei der Polizei seit Mitte Jänner für Probleme bei der Datenverarbeitung, berichtet der ORF. Wie ein Polizist schildert, soll das Erstellen von Lichtbildbeilagen aufgrund von Abstürzen und Fehlern bis zu 60 Minuten dauern, normalerweise seien es zehn.

    Sechs bis sieben Monate

    Dieses spezifische Problem sei mittlerweile behoben worden, allerdings könnte es laut einem zuständigen Projektmitarbeiter noch gut sechs bis sieben Monate dauern, bis die Software gänzlich ohne Schwierigkeiten läuft. Konkret soll es immer wieder zu Fehlern beim Speichern von Amtsvermerken und beim Ausfüllen von Formularen kommen. Der erste Auslöser für die IT-Probleme war ein Update, welches Mitte Jänner eingespielt wurde. Da das System immer wieder abstürzte, mussten teilweise sogar Verhöre abgebrochen werden.

    Auch Probleme bei der Spurensicherung

    Ebenfalls soll es bei der Spurensicherung, etwa beim Eintragen biologischer Spuren, zu Komplikationen kommen. Die Spurenbearbeitung wurde nämlich umgestellt, wie der Projektmitarbeiter dem ORF erzählt. Inzwischen würde das neue EDV-System aber "immer mehr greifen". (red, 3.3.2018)

    • Bei der österreichischen Polizei kommt es weiterhin immer wieder zu IT-Pannen.
      foto: apa/georg hochmuth

      Bei der österreichischen Polizei kommt es weiterhin immer wieder zu IT-Pannen.

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