Jamaikanische Bobfahrerin vor Olympia gedopt

    3. März 2018, 11:00
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    Positive Probe im Jänner abgegeben – Duo war in Pyeongchang dabei

    Kingston – Eine der beiden jamaikanischen Olympiateilnehmerinnen im Zweierbob hat im Jänner eine positive Dopingprobe abgegeben. Das bestätigte der Bobverband des karibischen Inselstaates am Freitag. Ob es sich um die in den USA geborene Pilotin Jazmine Fenlator-Victorian oder Anschieberin Carrie Russell handelt, blieb zunächst unklar.

    In der betroffenen, am 13. Jänner in der Schweiz genommenen A-Probe sollen laut unbestätigten Medienberichten Spuren von Clenbuterol gefunden worden sein. Die Auswertung der B-Probe stehe demnach noch aus. Das Jamaika-Duo hatte in Pyeongchang den 18. und vorletzten Rang belegt, neben der Aberkennung dieses Ergebnisses droht der mutmaßlichen Dopingsünderin auch eine Sperre von bis zu vier Jahren.

    Mit Nadeschda Sergejewa hatte es auch bereits während der Südkorea-Spiele einen Dopingfall im Frauen-Bob gegeben. Der Russin wurde Trimetazidin nachgewiesen. (APA, 3.3.2018)

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