Broadcom soll Dienstsitz in die USA verlegen wollen

3. März 2018, 10:34
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Um Sicherheitsbedenken bezüglich der Fusion mit Qualcomm auszuräumen

Der in Singapur ansässige Chipkonzern Broadcom will Insidern zufolge seinen Firmensitz bis Mitte Mai wieder in die USA verlegen. Damit könnte Broadcom wegen der geplanten Übernahme des US-Rivalen Qualcomm Bedenken der USA bezüglich der nationalen Sicherheit ausräumen.

Beschluss bis Anfang Mai

Die Aktionäre des Konzerns sollen bis zum 6. Mai über die Verlegung abstimmen, sagte eine der mit der Angelegenheit vertrauten Personen am Freitag. Nach der Bestätigung des Beschlusses durch einen Richter könnte der Schritt zügig vollzogen werden.

Wurde 2016 übernommen

Broadcom war in den USA ansässig, bis die Firma 2016 von dem Konkurrenten Avago aus Singapur übernommen wurde. Das für ausländische Übernahmen in den USA zuständige Gremium CFIUS schaut sich den möglichen Mega-Deal bereits an. Das CFIUS kann Akquisitionen aus politischen Gründen verhindern.

Größter Tech-Deal

Broadcom wolle den Verwaltungsrat von Qualcomm nicht kontrollieren, teilte Broadcom am Freitag mit. Das sei für die CFIUS ein wichtiger Faktor. Eine Einigung zwischen Qualcomm und Broadcom würde zum größten Technologie-Deal aller Zeiten führen. Broadcom bietet momentan 117 Milliarden Dollar (95,03 Mrd. Euro). (APA/Reuters, 3.3.2018)

  • Eine Einigung zwischen Qualcomm und Broadcom würde zum größten Technologie-Deal aller Zeiten führen.
    foto: reuters/mike blake

    Eine Einigung zwischen Qualcomm und Broadcom würde zum größten Technologie-Deal aller Zeiten führen.

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