Geosatellit der neuesten Generation ins All gestartet

2. März 2018, 09:51
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GOES-S soll bessere Beobachtung von Waldbränden, Zyklonen, Nebel und Stürmen ermöglichen

Cape Canaveral – Ein neuer Satellit der US-Raumfahrtbehörde NASA soll künftig Waldbrände, Zyklone, Nebel und Stürme besser beobachten können. GOES-S startete am Donnerstag (Ortszeit) vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral an Bord einer "Atlas"-Rakete.

foto: ap/craig bailey /florida today
Pünktlich um 5.02 Uhr Ortszeit hob die Atlas-V-Rakete mit ihrer Fracht von Cape Canaveral ab.

Der Klimasatellit der neuesten Generation ist Teil von GOES (Geostationary Operational Environmental Satellite), einer Serie von Wetterbeobachtungs-Helfern der US-Klimabehörde NOAA. GOES-R war bereits 2016 gestartet, zwei weitere sollen folgen.

illustr.: nasa
GOES-S kann nach Angaben der Nasa unseren Planeten fünfmal schneller scannen als frühere Erdbeobachtungssatelliten.

GOES-S soll detaillierte Aufnahmen in annähernd Echtzeit liefern und vor allem gefährliche Entwicklungen wie Stürme oder Unwetter im Westen der USA ins Auge fassen. Bis GOES-S komplett einsatzbereit ist, werden aber noch einige Monate vergehen. In etwa zwei Wochen soll der Satellit seinen geostationären Orbit in einem Abstand von 36.000 Kilometern erreichen und in GOES-17 umbenannt werden. (APA, red, 2.3.2018)

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