Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Tierquälerei auf Kärnter Bauernhof

    1. März 2018, 11:38
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    Rinder verendet – Landesbehörden sehen keine Versäumnisse ihrerseits

    Klagenfurt/Hüttenberg – Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt hat wegen drei verendeter Rinder auf einem Bauernhof in Hüttenberg nun offiziell Ermittlungen eingeleitet. Das sagte Behördensprecher Markus Kitz am Donnerstag. "Wir ermitteln gegen unbekannte Täter wegen Tierquälerei." Ein Auftrag an die Polizei zur Untersuchung der Umstände wurde bereits erteilt.

    Auch die Akten des Amtstierarztes wurden durch die Staatsanwaltschaft angefordert. Kitz sagte, dass seine Behörde von sich aus aufgrund der Medienberichte tätig geworden sei. Vor einigen Tagen war der Fall publik geworden. Laut Augenzeugen waren die Tiere stark abgemagert. Der Amtstierarzt meinte, sie seien auf jeden Fall "massiv vernachlässigt" worden.

    Koordinationsgespräch

    Doch auch abseits der Justiz sorgten die toten Tiere für Diskussionen. Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) hat ein Koordinationsgespräch zum Krisenmanagement beauftragt. Dieses fand am Donnerstag in der Früh mit Vertretern der Landesamtsdirektion, der Gesundheitsabteilung sowie der Bezirkshauptmannschaft St. Veit statt, berichtete der Landespressedienst.

    Aus Sicht der Gesprächsteilnehmer kamen die betroffenen Behörden ihren Verpflichtungen nach. Weitere Schritte würden nach Vorliegen der Untersuchungsergebnisse der Kadaver nächste Woche erfolgen. (APA, 1.3.2018)

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