NS-Liederbuch: Hofer nimmt Mitarbeiter in Schutz

    21. Februar 2018, 09:29
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    Infrastrukturminister: Liederbuch seines Mitarbeiters ohne umstrittene Passagen – Will wissen, wer Liederbuch im "Falter" veröffentlicht hat

    Wien – Infrastrukturminister Norbert Hofer (FPÖ) nimmt seinen Pressereferenten Herwig Götschober nach Berichten über dessen Burschenschaft in Schutz. Der "Falter" zitierte aus einem der Burschenschaft Götschobers zugeordneten Liederbuch mit antisemitischen Texten. Hofer will nun wissen, woher das Buch stammt – denn im Buch seines Mitarbeiters kommen die fraglichen Texte dem Minister zufolge nicht vor.

    "Es ist noch nicht klar, woher dieses Buch kommt", sagte Hofer im Ö1-Morgenjournal: "Mein Mitarbeiter hat mir sein Liederbuch sofort gezeigt, da sind diese Passagen nicht drin." Ein der APA übermittelter Scan der "Liedertexte" der Burschenschaft Bruna Sudetia unterscheidet sich tatsächlich vom im "Falter" veröffentlichten "Liederbuch".

    Hofer drängt auf "Aufklärung": "Ich möchte wissen, woher dieses Buch kommt, und ich hoffe, dass bald klar sein wird, wer dieses Buch veröffentlicht hat." (APA, 21.2.2018)

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