Vatikan geht gegen illegale Souvenirs vor

15. Februar 2018, 12:00
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Chinesischer Inhaber eines Andenkengeschäfts zu vier Monaten Haft verurteilt

Rom/Vatikanstadt – Der Vatikan führt eine Kampagne gegen Plagiate und Souvenirs, die ohne Genehmigung das Wappenzeichen des Heiligen Stuhls tragen. Diese werden vor allem in Andenkenläden rund um den Petersplatz verkauft.

Vor einigen Monaten hatte der Vatikan einen römischen Rechtsanwalt beauftragt, gegen den Missbrauch von vatikanischen Bildern auf Souvenirs vorzugehen, berichtete die in Rom erscheinende Tageszeitung "Il Messaggero" am Donnerstag. Dies führte zur Klage gegen chinesische Inhaber eines Souvenirshops nahe des Bahnhofes Termini, die ohne Genehmigung Waren mit dem weißgelben Wappenzeichen des Vatikans verkauften. Die Beklagten wurden zu vier Monaten Haft und einer Geldstrafe verurteilt, berichtete die Zeitung. 15.000 Artikel wurden beschlagnahmt, darunter Magnete mit dem Bild von Papst Franziskus und Rosenkränze mit dem päpstlichen Siegel.

Souvenirhändler machen Riesengeschäfte in Rom. An jeder Ecke werden in der Innenstadt Uhren, Kugelschreiber und Fahnen mit Bildern des Papstes angeboten. Kaum ein Pilger nähert sich dem Petersplatz, ohne zumindest einen Blick in die Läden zu werfen, die rund um den Vatikan religiöse Artikel in großer Zahl anbieten. (APA, 15.2.2018)

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