Guggenberger zur Skeleton-Halbzeit nur 16.

    15. Februar 2018, 06:08
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    Schwerer Fehler im ersten Lauf, im zweiten "ein bisserl zu verkrampft" – Südkoreaner auf Goldkurs

    Alpensia Pyeongchang – Matthias Guggenberger ist am Donnerstag nicht nach Wunsch für Österreichs kleine Skeleton-Auswahl in den olympischen Bewerb im Olympic Sliding Center von Pyeongchang gestartet. Der 33-jährige Tiroler liegt nach zwei von vier Läufen nur an 16. Stelle. Klar auf Goldkurs ist der Südkorea Yun Sungbin mit schon 0,72 Sekunden Vorsprung auf den unter neutraler Flagge startenden Russen Nikita Tregubow.

    Dritter mit 0,88 Sekunden Rückstand ist der Lette Martins Dukurs. Guggenberger weist auf den Leader 2,32 bzw. auf Platz zehn 0,54 Sekunden Rückstand auf.

    Schwerer Fehler

    "Zufrieden bin ich nicht. Im ersten habe ich einen schweren Fehler oben in der Ausfahrt aus Kurve 2 gehabt, der war vom Grundspeed ganz gut", konstatierte Guggenberger gegenüber der APA – Austria Presse Agentur. "Jetzt wollte ich einfach ein bisserl zu viel und war ein bisserl zu verkrampft. Der erste wäre okay gewesen, wenn der Fehler nicht gewesen wäre."

    Sehr viel verbessern werde er sich in der Fortsetzung am Freitag (ab 1.30 MEZ) nicht mehr können. "Wir werden versuchen, dass wir am set-up noch ein bisschen was verändern, auch im Hinblick auf die Janine", dachte Guggenberger auch schon an seine Freundin, Medaillenkandidatin Janine Flock.

    "Bei Spielen kann alles passieren"

    Er sieht Flock topvorbereitet. "Bei den Spielen kann alles passieren, das hat man beim Rodeln gesehen. Sie war bis jetzt sehr souverän und hat Material, mit dem sie richtig schnell sein kann. Ich glaube schon, dass was Tolles rauskommt", meinte Guggenberger grinsend. Die Trainings selbst dürfe man nicht überbewerten, da wird viel geblufft bzw. sogar mit angewärmten Kufen gefahren.

    Den Goldkandidaten Yun hatte Guggenberger, der bei seinen dritten Spielen sein bisher bestes Ergebnis (8. in Vancouver) wohl nicht toppen wird können, schon vor dem Rennen stark eingeschätzt. "Er ist ein 'rocket man'. Das ist sein Heimkurs und hat wahrscheinlich 150 Läufe oder mehr hier. Er ist ein guter Starter und hat diese Saison fünf Weltcuprennen gewonnen." (APA, 15.2.2018)

    • Matthias Guggenberger war im Ziel nicht zufrieden.
      foto: apa/afp/mark ralston

      Matthias Guggenberger war im Ziel nicht zufrieden.

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