Cisco schreibt wegen Steuerreform tiefrote Zahlen

15. Februar 2018, 05:52
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Sattes Minus von 8,8 Milliarden Dollar ergibt sich aus EInmalbelastung

Der US-Netzwerkausrüster Cisco Systems hat wegen der Steuerreform einen Milliardenverlust verbucht. Im zweiten Quartal sei unter dem Strich ein Minus von 8,8 Milliarden Dollar (7,13 Milliarden Euro) gestanden, nach einem Plus von 2,3 Milliarden Dollar ein Jahr zuvor, teilte das Unternehmen am Mittwoch nach Börsenschluss mit.

Belastung

Grund war eine Einmalbelastung von 11,1 Milliarden Dollar in Zusammenhang mit den geänderten Steuergesetzen gewesen. Die Erlöse erhöhten sich um 2,7 Prozent auf 11,9 Milliarden Dollar. Es war der erste Anstieg eines Quartalsumsatzes seit mehr als zwei Jahren. Damit trägt der Umbau des Konzerns erste Früchte. Cisco will sich mehr auf Software konzentrieren. Im nachbörslichen Handel stiegen die Cisco-Aktien um mehr als fünf Prozent.

US-Präsident Donald Trump hatte die größte Steuerreform seit mehr als 30 Jahren im Dezember durch seine Unterschrift in Kraft gesetzt. So sinkt die Körperschaftssteuer auf 21 von bisher 35 Prozent. (APA, Reuters, 15.2.2018)

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