Apple-Chef Cook hofft auf "die Abschaffung von Bargeld"

    14. Februar 2018, 10:54
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    Der Grund dafür ist einfach: Cook will ein Wachstum von Apples Bezahldienst Apple Pay

    In seinem jährlichen Meeting mit Shareholdern hat sich Apple-Chef Tim Cook für die Abschaffung von Bargeld ausgesprochen. Cook hofft, "noch am Leben zu sein, wenn Geld eliminiert wird." Denn das würde die Nutzerzahlen von Apple Pay, dem mobilen Bezahldienst seines Unternehmens, in die Höhe treiben. Apple Pay habe eine "außergewöhnliche Zukunft vor sich", sagte Cook. Allerdings sei das Wachstum "langsamer als ich persönlich gedacht habe", so der Apple-Chef.

    Geringe Akzeptanz von Apple Pay

    Insgesamt nutzen laut Erhebungen aus dem Herbst 2017 nur 27 Prozent aller iPhone-Besitzer Apple Pay, und nur acht davon tun das regelmäßig. Gleichzeitig soll aber mehr als die Hälfte der US-amerikanischen Geschäfte mittlerweile Apple Pay akzeptieren. Der Dienst ist damit der am besten verfügbare digitale Bezahlservice, noch vor Paypal, Mastercards Masterpass oder Android Pay. Im deutschsprachigen Raum ist Apple Pay noch nicht verfügbar.

    Bargeld-Abschaffung in weiter Ferne

    Die Mehrheit der Menschen dürfte aber mit den gängigen Bezahlmöglichkeiten Bargeld, Bankomat- oder Kreditkarte zufrieden sein. Über Pläne von Zentralbanken zu einer Abschaffung von Bargeld wird immer wieder spekuliert. In naher Zukunft sind diese jedoch kaum realistisch. (red, 14.2.2018)

    • Mobile Bezahldienste wie Apple Pay oder Masterpass gewinnen nur langsam neue Nutzer dazu
      foto: reuters/zmeyev

      Mobile Bezahldienste wie Apple Pay oder Masterpass gewinnen nur langsam neue Nutzer dazu

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