Magic Leap soll "so viel wie High-End-Smartphone" kosten

    14. Februar 2018, 10:02
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    Geheimnisumwittertes Start-Up gibt langsam mehr Details zu seinen Produkten heraus

    Virtual- und Augmented Reality gelten als eines der wichtigsten Entwicklungsfelder der nächsten Jahre. Neben Google, das mit seinen Glasses wohl zu früh dran war, sorgten hier vor allem die zwei Start-Ups Oculus und Magic Leap für Furore. Während Oculus von Facebook gekauft worden ist, war es um Magic Leap still geworden. Erst zu Jahresende 2017 meldete sich das Unternehmen, das eigentlich ohne eine Datenbrille auskommen wollte, wieder – und zwar mit einer Datenbrille.

    Mehrere Modelle

    Jetzt hat Magic Leap-Chef Rony Abovitz neue Details zu den Produktplänen seiner Firma verraten. So soll es eine ganze Reihe von Datenbrillen geben, etwa eine Version für Entwickler und eine für den Massenmarkt. Diese soll preislich im Bereich von "High-End-Smartphones und High-End-Tablets" angesiedelt werden. Ein Erscheinungsdatum für dieses Modell ist noch nicht bekannt, das "Creators"-Set soll diesen Sommer veröffentlicht werden.

    Soll "Smartphones, Laptops, Tablets" ersetzen

    Magic Leap argumentiert, dass die hohen Kosten gerechtfertigt seien, da die Datenbrille irgendwann "Smartphones, Fernseher, Laptops und Tablets ersetzen" werde und so "tausende Dollar einspart". Vertrauen in die Fähigkeiten von Magic Leap haben unter anderem Axel Springer, Alibaba, Google und die Großbank JP Morgan – insgesamt investierten sie mit anderen Geldgebern rund 1,9 Milliarden Dollar in das Start-Up. (red, 14.2.2018)

    • Magic Leap-Chef Rony Abovitz verspricht, dass seine Datenbrille leistbar sein wird
      foto: reuters

      Magic Leap-Chef Rony Abovitz verspricht, dass seine Datenbrille leistbar sein wird

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