Apples Homepod: Ein nicht reparierbarer Panzer

    12. Februar 2018, 15:11
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    iFixit muss für Analyse zur Säge greifen – Lob für guten internen Aufbau

    Zu den Fähigkeiten von Apples Homepod wurde in den vergangenen Tagen bereits einiges gesagt. Über den internen Aufbau war hingegen bislang nur wenig bekannt. Das ändert jetzt der gewohnte "Teardown" von iFixit.

    Wegwerfprodukt

    Eines machen die Reparaturexperten dabei von Anfang an klar: In Fragen Reparierbarkeit kann man den Homepod komplett abschreiben. Der smarte Lautsprecher ist nämlich ohne gröbere Beschädigung nicht zu zerlegen. Im Verlaufe des Zerlegens mussten die Bastler immer wieder zu roher Gewalt greifen, als Höhepunkt kam dabei eine Säge zum Einsatz, da diese den einzigen Weg darstellt, um an einen der Lautsprecher zu kommen. Aber selbst um überhaupt das Gehäuse zu öffnen, muss schon die Hülle des Geräts zerschnitten werden.

    foto: ifixit
    Mit grobem Gerät wird der Homepod geöffnet.

    Diese Entdeckung passt zu einem früheren Bericht: Wurde doch mittlerweile bekannt, dass eine Reparatur des iPods jenseits von Garantieansprüchen stolze 279 US-Dollar kostet – also nur wenig unter dem Orginalpreis von 349 US-Dollar liegt. Angesichts der Entdeckungen von iFixit ist wohl davon auszugehen, dass hier schlicht das gesamte Gerät ausgewechselt wird.

    foto: ifixit
    Der Apple-Lautsprecher in seinen Einzelteilen.

    Lob

    Jenseits der Reparierbarkeit – für die es konsequenterweise lediglich 1 von maximal 10 Punkten auf der iFixit-Skala gibt – haben die Experten aber auch Lob für Apple parat. Der Aufbau sei solide wie ein Panzer, die Haltbarkeit sollte also kein Problem darstellen. Zudem habe es der Homepod-Hersteller dank cleverem Design geschafft, hier sehr viel Technik auf äußerst engem Raum zu verbauen. (red, 12.2.2018)

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