Borealis verfehlte 2017 seinen Rekordgewinn von 2016

12. Februar 2018, 10:15
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Der Chemiekonzern steigerte seinen Umsatz um knapp fünf Prozent, die Verschuldungsquote ist auf zwölf Prozent gestiegen

Wien – Der Chemiekonzern Borealis, an dem die OMV 36 Prozent hält, hat auch im Geschäftsjahr 2017 gut verdient: Der Umsatz stieg um 4,8 Prozent auf 7,6 Milliarden Euro, der Nettogewinn lag mit 1,1 Milliarden Euro etwa auf dem Niveau des Vorjahres (1,1 Milliarden Euro). Das gab das Unternehmen am Montag bekannt.

Der Gesamtumsatz – also die Umsatzerlöse der Borealis und der anteiligen Umsätze der nach Equity-Methode bilanzierten Gesellschaften – stieg von 8,8 Milliarden auf 9,1 Milliarden Euro.

Nettoverschuldung stieg um 140 Millionen Euro

Die Nettoverschuldung stieg im vergangenen Jahr um 140 Millionen Euro. Das sei hauptsächlich auf das hohe Investitionsvolumen im Zusammenhang mit Wachstumsprojekten und Turnarounds sowie auf die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 750 Millionen Euro zurückzuführen, heißt es in der Mitteilung. Die Verschuldungsquote (Gearing) hat sich von zehn auf zwölf Prozent leicht erhöht.

Borealis-Chef Mark Garrett geht davon aus, dass im Polyolefin-Geschäft durch die weltweiten Kapazitätserweiterungen die Preise in Europa sinken werden. Diesen Preisdruck werde man jedoch durch eine verbesserte Performance im Pflanzennährstoffbereich zumindest teilweise kompensieren können. "Daher erwarten wir nach wie vor, dass 2018 ein durchaus solides Jahr wird", sagte Garrett laut Aussendung. (APA, 12.2.2018)

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