Halbzeit bei Wohnbauinitiative der ARE

    13. Februar 2018, 11:33
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    10.000 Wohneinheiten bis 2020 geplant – 7500 sind auf Schiene

    Wien – Rund 10.000 Wohnungen will die ARE, eine Tochter der Bundesimmobiliengesellschaft, bis 2020 errichten, davon rund 6000 freifinanzierte Miet- und 4000 freifinanzierte Eigentumswohnungen. Im Februar 2015 fiel der Startschuss.

    Drei Jahre danach sind rund 7500 Wohneinheiten in Bau, projektiert oder bereits fertiggestellt, teilt die ARE auf Anfrage des Standard mit. Konkret sind bisher 862 Wohneinheiten im Zuge der Initiative fertiggestellt und übergeben worden, 2870 sind in Bau und rund 3750 in der Projektpipeline. "Insgesamt entspricht das einem Investitionsvolumen von rund 1,8 Milliarden Euro", sagt ARE-Geschäftsführer Hans-Peter Weiss. Zwei Milliarden Euro an Investitionen hatte sich die ARE vorgenommen.

    Mehrere Großprojekte in Wien

    Von den in Bau befindlichen Wohnungen entfallen allein fast 2000 auf die beiden im vergangenen Jahr gestarteten Großprojekte "Triiiple" und "Das Ensemble" im 3. Bezirk, die die ARE jeweils mit Partnern umsetzt (Soravia bzw. Premium). Weitere 600 Wohneinheiten (Miete und Eigentum) sind beim Großprojekt "Wildgarten" im 12. Bezirk vorgesehen, der Startschuss fiel ebenfalls im Vorjahr.

    Gebaut wird aber nicht nur in Wien, sondern auch in anderen Bundesländern bzw. Landeshauptstädten – wenn auch erheblich kleiner dimensioniert. In Klagenfurt feiert die ARE im März die Dachgleiche bei einem Projekt mit 91 Mietwohnungen in der Enzenbergstraße. In Mödling starten in Kürze die Bauarbeiten für das "Neusiedlerviertel" an der Grutschgasse mit rund 250 Wohnungen. In Innsbruck laufe die Planung für die Bebauung des Zeughausareals mit rund 100 Wohneinheiten "auf Hochtouren", wie es heißt. Der Baubeginn sollte Anfang 2019 erfolgen.

    Vorhaben in Graz, Linz und Gmunden

    In Graz sind drei Projekte in der Pipeline. Am Hilmteich starten dieses Jahr die Bauarbeiten für "Rosa und Heinrich" – zwei Wohnhäuser mit 21 Eigentumswohnungen. Zudem sind ein Stadtentwicklungsprojekt auf dem Reininghausareal und die Entwicklung der ehemaligen Kirchner-Kaserne gemeinsam mit Immovate in Vorbereitung. In Oberösterreich verfolgt die ARE drei Projekte in Linz und Gmunden.

    Welche Auswirkungen der Wechsel der Bundesregierung auf die BIG haben wird, ist großteils noch offen. Beschlossen wurde jedenfalls schon einmal die Änderung der Ressortzuordnung vom Wirtschafts- zum Finanzministerium. (mapu, 12.2.2018)

    • In Innsbruck sollte die Bebauung des Zeughausareals im kommenden Jahr losgehen. Im Architekturwettbewerb hatten sich 2017 die Reitter-Hertl Architekten durchgesetzt.
      visualisierung: arge reitter-hertl architekten

      In Innsbruck sollte die Bebauung des Zeughausareals im kommenden Jahr losgehen. Im Architekturwettbewerb hatten sich 2017 die Reitter-Hertl Architekten durchgesetzt.

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