Elf türkische Soldaten bei Offensive gegen Kurden in Syrien getötet

    11. Februar 2018, 10:22
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    Blutigster Tag für türkische Armee seit Beginn des Einsatzes

    Ankara/Damaskus – Im Rahmen der Offensive der türkischen Armee in Nordsyrien sind am Samstag elf türkische Soldaten getötet worden. Ministerpräsident Binali Yildirim sagte zunächst im Fernsehen, einer von zwei Armeehubschraubern sei abgeschossen worden. Dabei seien zwei Soldaten getötet worden.

    Die Armee gab später den Tod von neun weiteren Soldaten bei weiteren Zwischenfällen bekannt, nannte aber keine Einzelheiten. Nach Armeeangaben wurden zudem elf Soldaten verletzt.

    Suche nach Wrack

    Ein Sprecher der mit den USA verbündeten Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) schrieb im Kurzbotschaftendienst Twitter, ein Hubschrauber sei im Nordwesten der syrischen Region Afrin nahe der türkischen Grenze getroffen worden. Die staatliche türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete hingegen, der Vorfall habe sich in der südtürkischen Grenzprovinz Hatay ereignet. Die private türkische Nachrichtenagentur Dogan meldete, nach dem Wrack werde im Bezirk Kirikhan gesucht.

    Für die türkischen Streitkräfte war es der bisher blutigste Tag seit Beginn der Militäroffensive im Norden Syriens Mitte Jänner. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte am Samstag im Fernsehen zunächst gesagt, es sei ein Hubschrauber abgeschossen worden. Er sagte aber nicht, wen er dafür verantwortlich mache. Zugleich drohte er, die für den Abschuss Verantwortlichen würden einen "noch viel höheren Preis" bezahlen. (APA, 11.2.2018)

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