Herren-Abfahrt wegen Windes abgesagt

    11. Februar 2018, 01:01
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    Jury verschob das Rennen auf Donnerstag, Super G am Freitag

    Jeongseon – Wegen des starken Windes und der schlechten Prognose für den Tag ist die Olympia-Abfahrt der alpinen Ski-Herren am Sonntag in Jeongseon bereits zeitig in der Früh (Ortszeit) abgesagt worden. Sie wird am Donnerstag um 3 Uhr MEZ nachgeholt. Der Super G findet dann am Freitag um 3 Uhr MEZ statt.

    Auf die alpinen Skiherren wartet nun mit drei Rennen in vier Tagen ein anstrengendes Programm. Bereits am Dienstag geht die Kombination in Szene. "Das wird zäh", meinte Vielstarter Matthias Mayer.

    Athleten im Stand-by-Modus

    Wenn die Gondeln einmal stillstehen, ist das nie ein gutes Zeichen im alpinen Skisport. Insofern und ob der Prognose für den Tag kam die Absage der Abfahrt drei Stunden vor Rennbeginn recht früh und wurde von niemanden infrage gestellt. Eineinhalb Stunden zuvor war die Meldung an die Teams gegangen, dass die Strecke für alle gesperrt und die Aufstiegsmöglichkeiten nicht in Betrieb seien. Die Athleten waren aufgefordert worden, abzuwarten und im Hotel zu bleiben, das sich idealerweise direkt am Fuße des Alpine Centers befindet.

    "Weil relativ schnell abgesagt wurde, muss der Wind oben schon sehr böig sein", sagte Hannes Reichelt, der aus dem Weltcup die Variante mit halbstündlichen Verschiebungen kennt. "Wir wollen einfach ein faires Rennen, deshalb glaube ich, ist es okay. Hoffen wir, dass es in den nächsten Tagen besser wird." Die Familie habe er noch vor europäischer Mitternacht erreicht, dass der Wecker nicht um kurz vor 03.00 Uhr MEZ zu klingeln braucht. Der Salzburger wäre gleich mit Startnummer eins gekommen.

    Als das neue Programm von Jury und Organisationskomitee fixiert wurde, wusste Mayer sofort, dass da Schwerarbeit auf ihn zukommen wird. "Es wird eine lange Woche werden, es stehen drei Events an. Es heißt jetzt, wenn es drauf ankommt, da zu sein und fit zu sein." Der Abfahrts-Olympiasieger aus Kärnten tritt in allen drei Bewerben an.

    Der sehr böige Wind hätte kein faires Rennen zugelassen. Die Absage heißt Mayer deshalb gut. "Bei Großereignissen ist es natürlich so, dass man bei Schlechtwetter einfach flexibel bleiben muss." Ein paar Slalomtore werden sich so für ihn vor der Kombination noch ausgehen.

    Der Ski-Weltverband (FIS) schrieb von Windböen bis zu 72 km/h, die Prognosen zeigten, dass sich dies im Laufe des Tages nicht ändern wird. Auch am Montag soll es anhaltend schlecht sein, weshalb auch das letzte Abfahrtstraining für die Kombination gestrichen wurde. Das ÖSV-Team bilden Marcel Hirscher, Marco Schwarz, Mayer und Vincent Kriechmayr. (APA; 11.2.2018)

    • Nichts geht.
      foto: apa/afp/dimitar dilkoff

      Nichts geht.

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