Opernball-Mode: Maria Großbauer in Kleid von Wiener Designerin

9. Februar 2018, 10:13
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Opernball-Organisatorin trug 2018 eine rosafarbene, bestickte Robe von Anelia Peschev

Im letzten Jahr hatte die Opernball-Organisatorin Maria Großbauer mit ihrem Kleid von Giorgio Armani Privé mit der Tradition gebrochen, sich von lokalen Designern einkleiden zu lassen. In diesem Jahr sah die Sache wieder anders aus. Großbauer erschien in einem schulterfreien rosafarbenen Kleid der in Wien ansässigen Designerin Anelia Peschev.

Damit überraschte sie all jene, die vermutet hatten, Großbauer werde sich für eine Robe von Dolce & Gabbana entscheiden – die Swarovski Tiara für die Debütantinnen des Wiener Opernballes war diesmal von den italienischen Designern Domenico Dolce und Stefano Gabbana entworfen worden.

Damit tritt Großbauer modisch in die Fußstapfen ihrer Vorgängerin Desirée Treichl-Stürgkh. Sie hatte in der Vergangenheit einigermaßen konsequent Kleider österreichischer Designer (wie zuletzt Petar Petrov oder Susanne Bisovsky) getragen. Nur zweimal gab es internationale Ausreißer: 2009 entschied sie sich für eine Leihgabe von Dior, 2013 trug sie ein Kleid von Vivienne Westwood.

foto: apa/roland schlager
Rosa Seidenjacquard, verziert mit goldenen Zweigen, Knospen und Blüten: Maria Großbauer in ihrem Kleid der Designerin Anelia Peschev
foto: apa/roland schlager
Großbauer mit (von links nach rechts) Staatsoperndirektor Dominique Meyer, dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko, Doris Schmidauer, Bundespräsident Alexander Van der Bellen
foto: apa/helmut fohringer
So sah das Kleid der Opernball-Organisatorin im letzten Jahr aus: Zu ihrem Antritt entschied sie sich für Giorgio Armani Privé.

Der Opernball-Organisatorin taten es in diesem Jahr einige prominente Ballbesucherinnen gleich: Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger kam in einem Kleid von Silvia Schneider für Hanna Trachten, Schauspielerin Nina Proll trug ein Kleid des Wiener Designers Juergen Christian Hoerl, Swarovski-Spross Victoria griff zu einem Tüllkleid von Irina Vitjaz. (red, 9.2.2018)

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