Bayer will offenbar Gemüsesaatgut-Teil für Monsanto-Deal verkaufen

8. Februar 2018, 17:27
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Umfangreiche Zusagen an EU-Kommission

Brüssel/Frankfurt – Bayer ist Insidern zufolge für die Freigabe der Monsanto-Übernahme durch die EU-Kommission zum Verkauf seines weltweiten Gemüsesaatgutgeschäfts bereit. Daneben biete Bayer dem Wettbewerber BASF eine exklusive Lizenz für seine Plattform mit digitalen Daten für die Landwirtschaft an, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von mehreren mit der Sache vertrauten Personen am Donnerstag.

Die Wettbewerbshüter hatten Anfang der Woche die Überprüfung der 63,5 Milliarden Dollar (51,5 Milliarden Euro) schweren Übernahme bis Anfang April verlängert.

Der deutsche Chemiekonzern Bayer hatte der EU-Kommission nach eigenen Angaben "umfangreiche" Zusagen unterbreitet und sich zuversichtlich gezeigt, damit die Bedenken der Europäischen Kommission vollständig ausräumen zu können. Um welche Zugeständnisse es sich dabei handelt, hatte das deutsche Unternehmen nicht bekanntgegeben. Ein Bayer-Sprecher wolle sich am Donnerstag nicht dazu äußern. Bei BASF war zunächst keine Stellungnahme erhältlich. (APA/Reuters, 8.2.2018)

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