Fed-Notenbanker hält jüngsten Kurssturz an der Börse für "heilsam"

7. Februar 2018, 13:55
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Ein kräftiger Stellenzuwachs im Jänner führte zu Spekulationen über steigende Zinsen in den USA

Washington/Frankfurt – Die jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten werden laut dem US-Währungshüter Robert Kaplan der amerikanischen Wirtschaft nicht schaden. Er gehe nicht davon aus, dass sich der Kurssturz negativ niederschlagen werde, sagte das Führungsmitglied der Notenbank Fed (Federal Reserve) am Mittwoch auf eine Frage nach den Auswirkungen der Börsentalfahrt.

"Es handelt sich grundsätzlich um Marktgeschehen, und diese Ereignisse können heilsam sein", fügte der Chef der Fed von Dallas hinzu. Die Marktbewertung sei historisch betrachtet "relativ hoch".

Zugleich betonte er, es sei klug, die geldpolitische Unterstützung der Wirtschaft "behutsam" zu verringern. Ein kräftiger Stellenzuwachs im Jänner hatte Spekulationen genährt, dass die Zinsen in den USA heuer stärker steigen könnten als bisher signalisiert. Diese Sorge löste an den Börsen weltweit Kursstürze aus, bevor eine Erholung einsetzte. (APA, 7.2.2018)

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