Toronto gewinnt das Spitzenspiel gegen Boston

7. Februar 2018, 09:56
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Vier Punkte und fünf Rebounds von Pöltl – New York verlor Porzingis mit Kreuzbandriss

Toronto/Boston (Massachusetts) – Das Spitzenspiel der Eastern Conference in der National Basketball Association (NBA) ist in der Nacht auf Mittwoch (MEZ) klar an die Toronto Raptors gegangen. Die zweitplatzierten Kanadier setzten sich vor eigenem Publikum gegen Leader Boston Celtics 111:91 durch. Mit einer 37:16-Bilanz liegen sie nur mehr zwei Siege hinter dem Rekordmeister (39:16).

Die von Kyle Lowry mit 23 Zählern angeführten Raptors sorgten im Air Canada Centre rasch für klare Verhältnisse. Nach einem 36:19 im zweiten Abschnitt führten sie zur Pause bereits mit 58:37 und beendeten letztlich eine vier Spiele andauernde Siegesserie der Celtics. Jakob Pöltl wirkte in dem Schlagerspiel 23:38 Minuten mit. Er verbuchte vier Punkte, fünf Rebounds, einen Assist und drei blockierte Würfe. "Überzeugender 111:91-Heimsieg gegen die Boston Celtics. Super Team-Defense und Shooting!", postete der Wiener auf Facebook.

Toronto nahm mit dem Erfolg auch Revanche für das knappe 94:95 von Mitte November auswärts. Die beiden Teams treffen im weiteren Saisonverlauf noch zwei weitere Male aufeinander.

Im letzten von aktuell vier Heimspielen en suite geht es für die Raptors in der Nacht auf Freitag gegen die New York Knicks, die einen schmerzlichen Ausfall zu beklagen haben. Der lettische Power Forward und Center Kristaps Porzingis erlitt beim 89:103 gegen die Milwaukee Bucks einen Kreuzbandriss im linken Knie.

Die Cleveland Cavaliers unterlagen bei Orlando Magic trotz zwischenzeitlicher 21-Punkte-Führung noch 98:116. Der NBA-Champion des Jahres 2016 präsentierte sich dabei nach der Pause desolat und erzielte nur mehr 31 Punkte. Für Titelverteidiger Golden State Warriors setzte es eine 105:125-Heimniederlage gegen Oklahoma City Thunder. (APA, 7.2.2018)

NBA vom Dienstag:

Toronto Raptors (Jakob Pöltl mit vier Punkten) – Boston Celtics 111:91
Orlando Magic – Cleveland Cavaliers 116:98
Atlanta Hawks – Memphis Grizzlies 108:82
Brooklyn Nets – Houston Rockets 113:123
New York Knicks – Milwaukee Bucks 89:103
Philadelphia 76ers – Washington Wizards 115:102
Golden State Warriors – Oklahoma City Thunder 105:125
Los Angeles Lakers – Phoenix Suns 112:93

  • Jakob Pöltl fährt seine Krakenarme aus.
    foto: reuters/sokolowski

    Jakob Pöltl fährt seine Krakenarme aus.

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