Autozuliefer-Geschäft lässt Panasonic-Kassen klingeln

    5. Februar 2018, 12:06
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    Strategiewechsel hat sich für das japanische Unternehmen ausgezahlt

    Der japanische Elektronikkonzern Panasonic erntet die Früchte seines Strategiewechsels und verdient wieder prächtig. Nach einem Gewinnsprung im vergangenen Quartal schraubte das Management seine Prognose für das ablaufende Geschäftsjahr nach oben.

    Strategie vor einigen Jahren geändert

    Das Unternehmen profitiert weiterhin von seinem florierenden Autozuliefer-Geschäft. Es hat vor einigen Jahren seinen Kurs geändert und setzt nun vor allem auf den erwarteten Nachfrage-Boom im Markt für Elektrowagen. In den Monaten Oktober bis Dezember steigerte Panasonic das Betriebsergebnis um 23 Prozent auf umgerechnet rund 890 Millionen Euro (120 Milliarden Yen) und übertraf damit die Erwartungen von Analysten. Das Gesamtjahr (bis Ende März) soll nun mit einem Gewinn von 2,58 Milliarden Euro abgeschlossen werden. Die bisherige Prognose lag bei 2,47 Milliarden Euro.

    Aus der Smartphone-Fertigung sowie dem weniger rentablen Geschäft mit Unterhaltungs- und Haushalts-Elektronik hat sich der Konzern mehr und mehr zurückgezogen. Große Hoffnungen richten sich insbesondere auf die Batterieproduktion für das neue Model 3 von Tesla, mit dem der US-Elektroautopionier den Massenmarkt erobern will. Um die Abhängigkeit von Tesla zu verringern, schloss Panasonic jüngst eine Batterien-Partnerschaft mit dem japanischen Autobauer Toyota. (Reuters, 5.2.2018)

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