Hacker nutzen Malware mit NSA-Exploit zum Cryptomining

    5. Februar 2018, 09:38
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    Neue Schadsoftware namens "WannaMine" saugt Rechenleistung ab

    Kriminelle nutzen ein neues Tool namens WannaMine, um Computer zu infizieren und mit deren Rechenleistung die Kryptowährung Monero zu schürfen. Das berichtet die IT-Sicherheitsfirma Crowdstrike. WannaMine greift auf Angriffsmethoden zurück, die eigentlich vom US-Geheimdienst NSA entwickelt worden sind. Sie kamen in den verheerenden Wannacry-Attacken zum Einsatz, die weltweit zigtausende Rechner lahmlegten.

    Rechenleistung

    Wannamine ist nicht so gefährlich wie Wannacry, da Nutzer ihren Rechner noch immer benutzen können. Allerdings saugt die Schadsoftware viel Rechenleistung ab. Nutzer können ihren Rechner infizieren, indem sie einen schadhaften Link anklicken. Aber auch aus der Ferne könnten Hacker in geschlossene Systeme eindringen. User merken, dass ihr Rechner betroffen ist, wenn dieser spürbar langsamer wird. (red, 5.2.2018)

    • Die Wannacry-Attacke legte vergangenes Jahr hunderttausende Rechner lahm
      foto: apa/afp/yonhap

      Die Wannacry-Attacke legte vergangenes Jahr hunderttausende Rechner lahm

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