Schnee und Minusgrade kommen zurück

4. Februar 2018, 11:07
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Bis zu minus elf Grad sind für den kommenden Montag prognostiziert. Auch Schnee wird erwartet

Wien – Das Wetter bleibt in der kommenden Woche winterlich. Die Frühtemperaturen erreichen am Montag bis zu minus elf Grad. Die Tageshöchstwerte erreichen zu Wochenbeginn maximal vier Grad. Viel Schnee wird es am Mittwoch geben, prognostizierte die ZAMG (Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik).

Über den Niederungen gibt es am Montag zunächst ein paar Nebel- und Hochnebelfelder und generell breitet sich im Osten und Südosten tagsüber immer mehr tiefe, hochnebelartige Bewölkung aus. Stellenweise ist auch leichtes Schneegrieseln möglich. Überall sonst ist es recht freundlich und auch sonnig, auch wenn zeitweise ein paar hohe Wolkenfelder den Sonnenschein beeinträchtigen können. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nord bis Ost. Frühtemperaturen minus elf bis minus zwei Grad, inneralpin auch noch kälter. Tageshöchsttemperaturen minus zwei bis plus vier Grad.

Über den Niederungen im Süden, Osten und Südosten hält sich am Dienstag weiterhin tiefe, hochnebelartige Schichtbewölkung. Auch im Norden kann es etwas Nebel geben. Überall sonst ist es allerdings noch recht freundlich und sonnig. Oft zeigen sich nur hohe Schleierwolken. Erst im Laufe des Nachmittages ziehen dann von Süden her dichte Wolkenfelder auf. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordost bis Ost. Frühtemperaturen minus zehn bis minus ein Grad, Tageshöchsttemperaturen minus drei bis plus drei Grad.

Mittelmeertief

Ein Mittelmeertief wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit am Mittwoch für weite Teile Österreichs wetterbestimmend. Damit überwiegt in fast allen Gebieten sehr dichte Bewölkung, und vor allem im Süden, Südosten und Osten des Landes wird es tief winterlich, denn es kommt teilweise zu sehr ergiebigen Schneefällen. Aber auch weiter westlich schneit es immer wieder, wenn auch nicht ganz so stark. Die Sonne zeigt sich kaum, lediglich in Vorarlberg darf mit einigen sonnigen Phasen gerechnet werden. Der Wind bläst meist schwach bis mäßig, nur im Donauraum und im östlichen Flachland zeitweise auch stärker und kommt zum Großteil aus nordöstlicher Richtung. Frühtemperaturen von minus neun bis minus zwei Grad, Tageshöchstwerte zwischen minus drei und plus drei Grad.

Vom Tiroler Unterland ostwärts bleiben am Donnerstag an der Alpennordseite sowie auch im östlichen Flachland die Wolken vorerst dicht und es schneit auch zeitweise noch leicht, am meisten in den Staugebieten Ober- und Niederösterreichs. Im Tagesverlauf klingen die Schneefälle dann komplett ab und es zeigen sich auch einige Lücken in der Wolkendecke. Auch im Süden und Südosten fällt vormittags noch etwas Schnee oder in ganz tiefen Lagen Schneeregen. Im Westen verläuft der Tag hingegen schon trocken und es gibt dort auch einiges an Sonnenschein. Am Alpenostrand und im östlichen Flachland frischt tagsüber Nordwestwind auf, in den übrigen Landesteilen bleibt es windschwach. In der Früh zwischen minus siebe und minus ein Grad und die Höchstwerte kommen zwischen minus ein und plus vier Grad zu liegen.

Für den Westen des Landes kündigt sich am Freitag ein sehr sonniger Wintertag an, denn es zeigen sich nur wenige Wolken am Himmel. Auch einiges an Sonne darf im Süden erwartet werden, wenngleich dort deutlich mehr Wolken zu sehen sein werden. Gegen Osten zu wird es hingegen nicht ganz so freundlich, aber auch dort bleibt es ganztägig trocken. Die Sonne tut sich aber deutlich schwerer als im übrigen Bundesgebiet. Auch der Wind spielt keine große Rolle, denn es bleibt überwiegend bei sehr schwachem Wind, der aus unterschiedlichen Richtungen kommt. In der Früh überall sehr frostig mit Werten zwischen minus zwei und minus acht Grad, tagsüber werden minus ein bis plus fünf Grad erreicht. (APA, 4.2.2018)

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    foto: apa/guenter r. artinger
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