Altach spielt in Wolfsberg um Tuchfühlung

2. Februar 2018, 15:56
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Niederlagen in den drei wichtigsten Vorbereitungsspielen verunsichern Trainer Schmidt nicht

Wolfsberg/Altach – Mit einem Auswärtssieg zum Frühjahrsauftakt will Altach am Samstag (18.30 Uhr) in Wolfsberg den Anschluss an die obere Hälfte der Fußballbundesliga halten. Vor dem Gastspiel in der 21. Runde liegen die Vorarlberger zwei Punkte hinter dem fünftplatzierten LASK auf Rang sieben und "brennen auf den Auftakt", wie Trainer Klaus Schmidt formulierte.

"Die Testspiele verliefen zwar ergebnistechnisch nicht so, wie man es sich vorgestellt hat, wir konnten jedoch aus diesen Spielen als Mannschaft sehr viel mitnehmen und uns in vielerlei Hinsicht weiterentwickeln", erklärte Schmidt. So unterlag man dem FC Zürich bzw. den Grasshoppers Zürich jeweils 0:2 und Pogon Stettin mit 0:1.

Prokopic ist zurück

Mit den beiden Langzeitverletzten Simon Piesinger und Kristijan Dobras sowie dem gesperrten Valentino Müller muss Schmidt drei seiner Spieler vorgeben. Neu im Kader sind nach fast einjähriger verletzungsbedingter Absenz Mittelfeldmann Boris Prokopic, Sommer-Neuzugang Samuel Oum Gouet sowie Wintertransfer Marco Meilinger. Außenspieler Emanuel Schreiner forderte vor dem Duell mit den "Wölfen" ein gerüttelt Maß an Kampf- und Laufbereitschaft. "Sie werden viel mit langen Bällen agieren. Und sie sind körperlich sehr robust, wir müssen in den Zweikämpfen dagegenhalten."

Aufseiten der Gastgeber möchte man eine fast schon ewig währende Durststrecke überwinden: Seit 26. August hat man in der Liga nicht mehr gewonnen. Immerhin: Einer der drei bisherigen Saisonsiege gelang Anfang August in der heimischem Lavanttal-Arena beim 1:0 gegen Altach. "Wir sind jetzt sicher wieder stabiler", meinte Trainer Heimo Pfeifenberger, der den Rückfall nach solidem ersten Saisonviertel vor allem auf die zahlreichen Ausfälle zurückführte: "Wir sind ständig am personellen Limit herumgetanzt."

Alle Mann an Bord

Bis auf die Langzeitverletzten Stephan Palla und Christian Klem bzw. Stürmer Dever Orgill und den erst am Mittwoch verpflichteten Sasa Jovanovic sind alle Mann an Bord. "Wichtig ist, dass wir selbst von uns überzeugt sind", betonte Pfeifenberger. Überzeugt zeigte er sich jedenfalls von den zwei Salzburg-Leihen, Verteidiger Igor und Offensivmann Majeed Ashimeru. "Zwei gute Typen, die wissen was sie wollen", erklärte der Salzburger, der beide gegen Altach wohl von Beginn an bringen wird. (APA, 2.2.2018)

Wolfsberger AC – SCR Altach (Wolfsberg, Lavanttal-Arena, Samstag, 18.30 Uhr, SR Gishamer). Bisherige Saisonergebnisse: 1:0 (h), 2:3 (a).

WAC: Kofler – Hüttenbrenner, Rnic, Igor – Zündel, Offenbacher, Ashimeru, Wernitznig – Flecker, Ouedraogo, Gschweidl

Ersatz: Dobnik – Sollbauer, Drescher, Frieser, Rabitsch, Steiger, Topcagic

Es fehlen: Jovanovic (noch keine Freigabe), Orgill (Syndesmoseband), Klem, Palla (beide Trainingsrückstand)

Altach: Kobras – Lienhart, Zech, Netzer, Schreiner – Zwischenbrugger, Salomon – Gebauer, Nutz, Meilinger – Grbic

Ersatz: Ozegovic – Janeczek, Honsak, Gouet, Prokopic, Ngwat-Mahop, Aigner

Es fehlen: Lukse (Trainingsrückstand), Dobras (Achillessehne), Müller (gesperrt), Piesinger (Kreuzbandriss)

  • Altachs Trainer Klaus Schmidt fordert ein gerüttelt Maß an Kampf- und Laufbereitschaft.
    apa/herbert neubauer

    Altachs Trainer Klaus Schmidt fordert ein gerüttelt Maß an Kampf- und Laufbereitschaft.

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