Mindestens neun Zivilisten durch Raketen in Damaskus getötet

    2. Februar 2018, 14:17
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    Syrische Armee machte Rebellen in Ost-Ghouta verantwortlich

    Damaskus – Durch den Beschuss mit mehreren Raketen von Rebellen sind in der syrischen Hauptstadt Damaskus mindestens neun Menschen getötet worden. 15 weitere Personen seien verletzt worden, als mehrere Raketen in den Wohngebieten von Mezzeh 86 und Ash al-Warwar einschlugen, berichtete die staatliche Syrische Nachrichtenagentur Sana am Donnerstagabend.

    Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte sprach am Freitag von zehn Toten. Die syrische Armee machte die Rebellen in der von diesen kontrollierten Region Ost-Ghouta für den Beschuss verantwortlich. Das Gebiet grenzt im Osten an die syrische Hauptstadt.

    Raketen in Altstadt eingeschlagen

    Die syrische Armee geht derzeit massiv mit Artilleriebeschuss und Luftangriffen gegen die Rebellen in Ost-Ghouta vor. Die Rebellen intensivierten ihrerseits den Raketenbeschuss des Zentrums von Damaskus. Im vergangenen Monat waren auch mehrfach Raketen in der historischen Altstadt eingeschlagen.

    Die Rebellenhochburg Ost-Ghouta ist seit Jahren heftig umkämpft. Rund 400.000 Menschen in Ost-Ghouta sind größtenteils von humanitärer Hilfe abgeschnitten. (APA, 2.2.2018)

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