Erste Hilfe fürs STANDARD-Jahrhunderträtsel

    3. Februar 2018, 08:00
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    Am vergangenen Samstag stellten wir Ihnen elf Fragen aus hundert österreichischen Jahren. Einige davon waren schon arg schwierig – darum gibt’s hier noch ein paar Hinweise. Die Auflösung erscheint am 10. Februar.

    Gesucht: Ein Quiz-Moderator der 90er-Jahre.

    Hinweis: Die Frage, „ob so einer überhaupt das Land betreten dürfe“, betraf laut Gesetz seine ganze Familie.

    Gesucht: Eine empörende Wahlordnung während der Ersten Republik.

    Hinweis: Die Herren wollten offenbar in der Lage sein, das Wählerinnenverhalten nachzuprüfen.

    Gesucht: Ein grundösterreichisches Wort aus dem Slowenischen.

    Hinweis: Die beiden dargestellten Begriffe reimen sich auf das gesuchte Wort.

    Gesucht: Ein verhüllender Begriff für unerwünschtes Treiben.

    Hinweis: Die beiden Küssenden auf dem berüchtigten Foto waren Mitglieder eines Priesterseminars – aber homosexuell? I wo!

    Gesucht: Die Zusammenarbeit von zweien, deren Erfolg langsam aber sicher schwand.

    Hinweis: Eine der beiden Beteiligten hat sich vergangenes Jahr unter ihrem neuen Chef umgefärbt.

    Gesucht: Ein Österreicher, dessen Arbeitsverbot das halbe Land zur Raserei brachte.

    Hinweis: Der Volkszorn galt vor allem dem Präsidenten des Internationalen Olympischen Kommitees.

    Gesucht: Eine Sechserreihe, an die sich wohl nur noch erwachsene Österreicher erinnern.

    Hinweis: Nicht die abgebildeten Werke selbst, sondern ihre Schöpfer wurden zu einer Reihe zusammengestellt, die bis 2002 ein sehr alltäglicher Anblick war.

    Gesucht: Ein Amtsträger in einer Doppelfunktion, die heute undenkbar wäre.

    Hinweis: Die österreichische Bischofskonferenz beschloss 1933, dass Priester sich nicht mehr politisch betätigen dürfen.

    Gesucht: Ein Österreicher, dessen Stimme durchs Weltall reist.

    Hinweis: Ausgewählt wurde er, weil er 1977 einer Organisation vorstand, die „almost all of the human inhabitants of the planet Earth“ repräsentierte.

    Gesucht: Ein millionenfach gedrucktes Emblem, das vier Musikinstrumente zeigt.

    Hinweis: Unser Bildausschnitt war um ein Vielfaches vergrößert – meistens wurde das Emblem nur wenige Millimeter groß gedruckt.

    Gesucht: Eine gebürtige Wienerin, Skandalnudel und Erfinderin.

    Hinweis: Ihr bürgerlicher Vorname Hedwig scheint auch noch in ihrem Künstlernamen durch.

    Das „Jahrhundert-Rätsel“ läuft noch bis zum 9. Februar um 12 Uhr. Am Tag darauf bringen wir im Standard eine detaillierte Auflösung, die hoffentlich keine Fragen offen lässt.

    Mit finanzieller Unterstützung von  Frey Wille
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