Thailand: Gesetzliches Rauchverbot an Touristenstränden

    1. Februar 2018, 11:45
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    Für 24 populäre Stränden hat die thailändische Regierung ein Rauchverbot ausgesprochen. Auch achtloses Wegwerfen von Müll wird bestraft

    Das südostasiatische Land ist seit Jahrzehnten ein Touristenmagnet, von seiner Backpacker-Blüte in den frühen 1990ern bis zu seiner heutigen Beliebtheit bei Touristen aus China. Es erwartet eine Rekordzahl von 37,55 Millionen Touristen im Jahr 2018.

    Umweltschutzgruppen fordern seit Langem von der Regierung, Thailands palmengesäumte Strände, die häufig zu den schönsten der Welt gehören, vor unkontrollierter Entwicklung und Vermüllung zu schützen. Ein am Donnerstag (1.2.2018) in Kraft getretenes Gesetz soll dieses Problem angehen, sagte Bannaruk Sermthong, Direktor des Office of Marine and Coastal Resources Management. "Ab heute sind Rauchen und Zigarettenstummel am Strand verboten", sagte Bannaruk. "Wer rauchen will, muss das in ausgewiesenen Raucherbereichen tun, nicht an den Stränden." Das Gesetz schützt 24 Strände (von insgesamt 357) in 15 Provinzen an der Andamanen-Küste und im Golf von Thailand.

    Jeder, der gegen das Gesetz verstößt, wird vor ein Strafgericht gestellt und kann bis zu einem Jahr Gefängnis oder einer Geldstrafe von bis zu 100.000 Baht (rund 2.569 Euro) oder beides bekommen. (Reuters, red, 1.2.2018)

    • Der Massentourismus macht Thailands Stränden zu schaffen. Das Rauchverbot an 24 beliebten Stränden, soll Linderung bringen. Im Bild zu sehen ist Maya Bay, besser bekannt als "The Beach" – er soll ganz geschlossen werden.
      foto: getty images/ivanmateev

      Der Massentourismus macht Thailands Stränden zu schaffen. Das Rauchverbot an 24 beliebten Stränden, soll Linderung bringen. Im Bild zu sehen ist Maya Bay, besser bekannt als "The Beach" – er soll ganz geschlossen werden.

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