United verliert Schlager bei Spurs 0:2

31. Jänner 2018, 23:27
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Eriksen erzielte drittschnellstes Tor der Premier-League-Geschichte – 3:0-Sieg von City gegen Schlusslicht, Chelsea-Heimpleite gegen Bournemouth

London/Manchester – Manchester City hat am Mittwoch die nächsten Schritte auf dem Weg zum englischen Meistertitel gemacht. Die Mannschaft von Josep Guardiola setzte sich mit einem 3:0-Sieg gegen Schlusslicht West Bromwich Albion bereits 15 Punkte vom ersten Verfolger Manchester United ab. Der Lokalrivale musste sich im Schlager der 25. Runde bei Tottenham verdient mit 0:2 geschlagen geben.

Der Däne Christian Eriksen traf im Londoner Wembley-Stadion schon nach 10,5 Sekunden und sorgte damit für das drittschnellste Tor in der Premier-League-Geschichte. Noch früher haben nur Ledley King für Tottenham im Match gegen Bradford im Jahr 2000 (9,9 Sekunden) und Alan Shearer für Newcastle United gegen ManCity im Jänner 2003 (10,4) getroffen.

Tottenhams zweites Tor resultierte aus einem Eigentor von Phil Jones (28.). United erwischte einen rabenschwarzen Tag, enttäuschte auf allen Linien und ging nach fünf Zu-Null-Pflichtspiel-Siegen in Folge wieder einmal als Verlierer vom Platz. Es war die erste Meisterschaftsniederlage seit dem 1:2 gegen ManCity am 10. Dezember 2017.

Für die mittlerweile sieben Ligaspiele unbesiegten "Spurs" waren es wichtige Punkte im Kampf um den Vizemeistertitel, sie konnten als Fünfter den Abstand auf Rang zwei auf fünf Zähler verringern. Der Dritte Liverpool und Vierte Chelsea sind gar nur noch zwei Punkte entfernt. Chelsea schlitterte nämlich zu Hause gegen den Zehnten Bournemouth in eine 0:3-Pleite.

City gab sich hingegen keine Blöße. Fernandinho (19.), Kevin de Bruyne (68.) und Sergio Aguero (89.) sorgten im Duell mit dem Abstiegskandidaten für klare Verhältnisse. Keinen Sieg gab es für die Klubs der ÖFB-Kicker. Stoke City trennte sich mit Moritz Bauer, aber ohne Kevin Wimmer von Watford, wo Sebastian Prödl durchspielte, torlos. Leicester City unterlag Everton auswärts 1:2. Aleksandar Dragovic spielte in der Abwehr der Verlierer durch, Christian Fuchs wurde in der 74. Minute eingetauscht. Beim 1:1 von Brighton and Hove Albion bei Southampton stand Markus Suttner nicht im Kader. (APA, 31.1.2018)

  • Ließ dem Gegner nicht viel Zeit: Christian Eriksen.
    foto: apa/ap/kirsty wigglesworth

    Ließ dem Gegner nicht viel Zeit: Christian Eriksen.

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