"Star Wars: Battlefront 2": Trotz enttäuschender Verkaufszahlen glaubt EA weiterhin an Mikrotransaktionen

    1. Februar 2018, 09:02
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    Bei einer Konferenz nahm Finanzchef Blake Jorgensen Stellung zu dem Game

    Neben der Ankündigung, dass "Anthem" aufgrund eines neuen Ablegers von "Battlefield" verschoben wird, bezog Electronic Arts auch Stellung zu "Star Wars: Battlefront 2". Das Game entwickelte sich für den Publisher zum PR-Debakel, weil das Fortschrittsystem des Spiels viel Zeit beziehungsweise Geld voraussetzte, um sämtliche Inhalte spielen zu können. Was folgte war eine Debatte rund um das Thema Lootboxen und Boykott-Aufrufe in der Gaming-Community.

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    Unser Gametalk zum Thema Lootboxen.

    Deutlich hinter Erwartungen

    Gegenüber dem Wall Street Journal wurde nun bestätigt, dass man im ersten Quartal neun Millionen Kopien des Spiels verkaufen konnte. Zum Vergleich: "Star Wars: Battlefront" konnte im selben Zeitraum dreizehn Millionen Kopien umsetzen. EAs Finanzchef Blake Jorgensen zeigte sich angesichts der Verkaufszahlen nicht zufrieden. Man hatte eigentlich einberechnet, dass das Spiel zehn Millionen Mal verkauft wird.

    Die Zahlen zu "Star Wars: Battlefront 2".

    Mikrotransaktionen kommen in ein paar Monaten

    Hinsichtlich der zum Start dann doch nicht implementierten Mikrotransaktionen sagte Jorgensen, dass diese nun doch in den kommenden Monaten kommen werden. Aufgrund des großen Drucks der Community hatte man diese vorrübergehend entfernt und gleichzeitig angekündigt, dass man "die Mikrotransaktionen zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung stellen werde, aber erst, wenn Änderungen am Spiel vorgenommen wurden".

    EA will weiterhin an Lootboxen festhalten

    Für EA war "Star Wars: Battlefront 2" auf jeden Fall eine Lerngelegenheit, wie das Unternehmen eingestand. Einerseits weil drei Studios gleichzeitig an dem Spiel mitentwickelten und andererseits wegen der Debatte um die Monetarisierung im Spiel. Der Konzern betonte, dass man allerdings weiterhin an Mikrotransaktionen festhalten werde, weil diese das Spielerlebnis verbessern können. In solch einer Form wie bei "Star Wars: Battlefront 2" allerdings nicht, gestand die Firma weiter ein.

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    Wir spielen "Star Wars: Battlefront 2".

    Zwölf Millionen verkaufte Kopien erwartet

    Das Star-Wars-Spiel soll zwar die eigentlichen Verkaufsziele des Unternehmens verpasst haben, allerdings erwartet sich Jorgensen, dass sich das Spiel in diesem Quartal noch drei Millionen Mal verkauft. Dadurch würde man auf immerhin zwölf Millionen verkaufte Kopien in einem Fiskaljahr kommen. Das erste "Battlefront" wurde immerhin 15 Millionen Mal im ersten Geschäftsjahr nach Release verkauft. (dk, 31.01.2018)

    • "Star Wars: Battlefront 2" blieb unter den Erwartungen von EA. Mikrotransaktionen sollen bald (wieder) kommen.
      foto: star wars: battlefront 2

      "Star Wars: Battlefront 2" blieb unter den Erwartungen von EA. Mikrotransaktionen sollen bald (wieder) kommen.

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