Das sind die Jahreseinnahmen der bestverdienenden deutschen Youtuber

    31. Jänner 2018, 12:52
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    Hinter den meisten Channels stehen große Unternehmen

    Der Berufswunsch Youtuber bei Jugendlichen dürfte Eltern keine Freudensprünge abringen. Wer auf der Plattform reüssieren will, muss sich gegen unzählige andere Channels durchsetzen, hinter denen oft hochprofessionelle Produktionsfirmen stehen. Doch wenn es klappt, dann sind Einnahmen in der Höhe von Manager-Gehältern möglich.

    Geld aus Werbeeinnahmen

    Die Kommunikationsberater von Faktenkontor haben die zehn bestverdienenden Youtube-Channels Deutschlands ausgewertet. Das Ranking wird inhaltlich von Promi-Klatsch, Beauty und Games angeführt. 2017 verdienten demnach die Kanäle Promiflash, BibisBeautyPalace und Paluten am meisten.

    Das Geld stammt aus Werbeeinnahmen aus dem Youtube-Partnerprogramm. "Die angegebenen Umsätze sind dabei nicht den Steuererklärungen der Kanal-Betreiber entnommen, sondern aus den im YouTuber-Relevanzindex hinterlegten Daten und recherchierten Werten zu Einnahmen pro 1.000 Views und durchschnittlichen Umsatzverlusten durch AdBlocker errechnet", erklärt das Unternehmen.

    Nur wenige Einzelstars

    Die Liste macht deutlich, dass hinter den meisten der großen Kanäle keine Einzelpersonen stehen, sondern Unternehmen. So wird MySpassde etwa von der ProSiebenSat.1-Gruppe betrieben. Ausnahmen bilden BibisBeautyPalace, Paluten oder Gronkh. Besonders Bibi, eigentlich Bianca Heinicke, ist besonders erfolgreich und hat inzwischen auch eine eigene Kosmetikserie.

    bibisbeautypalace

    Laut Faktenkontor sind Youtube-Kanäle mit sechsstelligen Einnahmen im Jahr eher die Ausnahme. "Von 2.839 im YouTuber-Relevanzindex ausgewerteten YouTube-Kanälen in deutscher Sprache oder von deutschen Betreibern generieren 1.844 nicht einmal 1000 Euro an Werbeeinahmen – im Jahr. Mehr als 10.000 Euro erwirtschaften lediglich 416 Kanäle, und darunter sind nur 79, die den Sprung über die 100.000-Euro-Schwelle schaffen", so die Kommunikationsberater. (red, 31.1.2018)

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