Rezept: Buffalo Chicken Dip

    Ansichtssache31. Jänner 2018, 11:00
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    Bei der bevorstehenden Super Bowl darf ein feuriger Dip-Klassiker aus den USA nicht fehlen

    Also ganz ehrlich: Gezupftes Hühnerfilet in einem Dip ist gewöhnungsbedürftig. Die gute Nachricht: Es dauert nur ein paar Bissen, bis man sich daran gewohnt hat und nach mehr verlangt. Ja, es schmeckt sogar richtig süchtigmachend. Grund genug, den Dip für die bevorstehende Super Bowl aufzutischen. Und auch wenn ich dafür jetzt User-Minuspunkte bekomme: Die New England Patriots sind wieder einmal in der Super Bowl. Yay!!!

    foto: ursula schersch

    Ein Buffalo Chicken Dip wird normalerweise aus einer Mischung von Frischkäse, fertig gekauftem Ranch-Dressing auf Mayo-Joghurt-Basis und einer scharfen Chili-Würzsauce wie Frank‘s hergestellt. Dazu kommen meist noch geriebener Käse und manchmal Edelschimmelkäse. Ich habe das Ranch-Dressing mit Sauerrahm ersetzt und die Mayonnaise ganz weggelassen. In vielen Rezepten werden die Zutaten in einer Schüssel gemischt, in eine kleine Auflaufform umgefüllt und mit Käse bestreut. Anschließend wird der Dip rund 20 Minuten im Backofen gebacken, bis die Zutaten heiß sind und der Käse geschmolzen ist. Ich habe das alles vereinfacht und den Dip in der Pfanne zubereitet.

    Die Frischkäse- und Sauerrahm-Menge kann übrigens ohne Probleme auf 250 Gramm – die in Österreich übliche Bechergröße – angehoben werden. Die angegebene Menge Hot Sauce ergibt einen moderat scharfen Dip – gerne mehr verwenden. Mit Tortilla-Chips oder wie hier mit Pita-Chips servieren. Geständnis: Die Pita-Chips im Bild sollten eigentlich Teil der EssBar werden, leider kann ich das Rezept den Lesern hier aber nicht zumuten, da sie nach dem Backen unessbar hart waren.

    Für ca. 10 Personen benötigt man:

    350 g Hendlfilets, ca. 2 Stück (ergibt 245 g gezupft), 225 g Frischkäse, 225 g Sauerrahm

    80 g geriebener Mozzarella (ersatzweise Gouda) 4,5 EL (= 3 amerikanische Tablespoons) Hot Sauce, hier: Sriracha, Salz und schwarzer Pfeffer

    Bei Bedarf: Milch zum Verdünnen

    Zum Bestreuen: geriebener Käse, Petersilie oder Koriandergrün

    foto: ursula schersch

    Die Hendlfilets beidseitig mit Salz und Pfeffer würzen und in einer großen Pfanne mit etwas Öl bei mittlerer Hitze so lange anbraten, bis sie durchgegart sind, rund 12–15 Minuten. Die Dauer hängt aber stark von der Größe der Filets ab.

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    foto: ursula schersch

    Die noch heißen Filets mit zwei Gabeln in kleine Stücke zupfen. Sollten die Fasern zu lang sein, die Filets vor dem Zupfen mit einem Messer zerkleinern. Tipp: Das Fleisch lässt sich nicht gut zupfen, wenn es abgekühlt ist. In manchen US-Rezepten werden die gekochten Filets mit einem Handmixer oder Standmixer zerkleinert. Ich habe es ausprobiert, und es funktioniert – aber Fleisch zu mixen fühlt sich dennoch nicht ganz richtig an, und das Zerkleinern per Hand dauert nicht lange.

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    foto: ursula schersch

    Den Frischkäse in der Pfanne mit dem Bratensatz bei mittlerer Hitze unter Rühren erhitzen, bis er cremig wird. Sauerrahm einrühren. Den Käse und das gezupfte Huhn zugeben und alles gut erhitzen.

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    foto: ursula schersch

    Die Hot Sauce einrühren.

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    foto: ursula schersch

    Es soll eine cremige Masse entstehen, bei Bedarf mit etwas Milch verdünnen. Mit Salz und Hot Sauce abschmecken ...

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    foto: ursula schersch

    ... und in kleine Schüsseln umfüllen. Wer möchte, kann noch fein geriebenen Käse und gehackte Petersilie oder Koriandergrün darüberstreuen. Mit Tortilla-Chips servieren.

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    foto: ursula schersch

    Der Dip dickt ein, wenn er abkühlt, das heißt, lieber zu flüssig als zu fest zubereiten. Dip-Reste im Kühlschrank lagern – sie können unter Zugabe von etwas Milch wieder in einer Pfanne erhitzt werden. (Ursula Schersch, 31.1.2018)

    >> Das Rezept zum Ausdrucken

    Weiterlesen:

    Pulled Pork Sliders: Perfekte Super-Bowl-Begleitung

    Super-Bowl-Begleiter: Pretzel Bites

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    Link zum Blog der Autorin: tasteoftravel.at

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