Deutsche Filmfrauen solidarisieren sich für Gleichberechtigung

    30. Jänner 2018, 11:18
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    Die Initiatorinnen wollen mehr Gleichberechtigung in der Branche durchsetzen

    Berlin – Die Filmfrauen in Deutschland schließen sich zusammen, um mehr Gleichberechtigung in der Branche durchzusetzen. Aus "Pro Quote Regie" werde "Pro Quote Film", teilten die Organisatorinnen mit. Sie fordern demnach eine 50-Prozent-Quote für die Vergabe von Aufträgen, Fördergeldern und Rollen. Bereits 1.200 Unterstützerinnen und Unterstützer hätten die Forderungen unterzeichnet.

    "Die #MeToo-Debatte zeigt: Unausgewogene Geschlechterverhältnisse vor und hinter der Kamera vergiften die Branche und befördern den Machtmissbrauch", hieß es. Das neue Bündnis wird am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt. Dazu werden die Drehbuchautorin Dorothee Schön, Schauspielerin Jasmin Tabatabai und Regisseurin Connie Walther erwartet.

    Das Bündnis "Pro Quote Regie" gibt es seit 2014 – jetzt machen auch Filmschaffende aus anderen Bereichen mit. Auch die deutsche Kulturstaatsministerin Monika Grütters und die Schauspielerin Maria Furtwängler haben sich bereits für Frauen in der Filmbranche starkgemacht. (APA, 30.1.2018)

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