US-Abgeordneter will Elon Musks Flammenwerfer stoppen

    30. Jänner 2018, 11:19
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    Der Plan sei angesichts schwerer Waldbrände "unglaublich unsensibel", so Miguel Santiago

    Elon Musk will mit seiner neu gegründeten Boring Company einen Flammenwerfer auf den Markt bringen. Warum, weiß man nicht so genau. Vermutlich, weil er es kann. Den skurrilen Plan will ein kalifornischer Abgeordneter nun verhindern.

    Gesetz gegen Flammenwerfer geplant

    Ob real oder Scherz, Miguel Santiago findet Musks Idee nicht lustig, wie "Mashable" berichtet. Am Montag schrieb er auf Twitter, dass er das Vorhaben stoppen werde. Und selbst als Scherz kritisiert der kalifornische Abgeordnete die Sache. Es sei "unglaublich unsensibel angesichts der schlimmsten Waldbrände in der Geschichte". "Wie auch immer: es ist nicht lustig. Es wird nicht passieren", so Santiago. Er will nun einen Gesetzesvorschlag zum Verbot von Flammenwerfern einbringen.

    Laut Musk sollen bereits über 10.000 Flammenwerfer vorbestellt worden sein – jedes Stück kostet 500 Dollar (ursprünglich wurde er um 600 Dollar angeboten). Die Boring Company hätte damit also schon über fünf Millionen Dollar eingenommen. Da der Liefertermin zunächst mit 1. April angegeben wurde, vermuten einige einen Scherz. Auch der Beschreibungstext auf der Website lässt Schabernack vermuten. Zum Flammenwerfer wird auch ein Feuerlöscher angeboten, "stark überteuert" – wie auf der Seite betont wird. Es ist aber gut möglich, dass der Scherz an der Sache ist, dass Musk die Flammenwerfer tatsächlich ausliefert.

    Inzwischen hat Musk das Gerät auch demonstriert. (red, 30.1.2018)

    • Elon Musks Boring Company verkauft nun auch Flammenwerfer – nicht alle halte das für eine gute Idee.
      foto: boring company

      Elon Musks Boring Company verkauft nun auch Flammenwerfer – nicht alle halte das für eine gute Idee.

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