Backpacken: Ihre besten Geschichten

    User-Diskussion31. Jänner 2018, 15:00
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    Ein Rucksack, bequeme Schuhe und ein zumindest grober Reiseplan – mehr braucht man nicht fürs große Reiseabenteuer. Was haben Sie auf Ihren Backpackerreisen erlebt?

    Das Flug- oder Zugticket ist gekauft, der Rucksack ist gepackt. Alles, was man auf die Reise mitnimmt, die mehrere Wochen oder gar mehrere Monate dauert, trägt man auf dem Rücken mit sich herum. Backpacken: für viele ein Synonym für Freiheit und Abenteuer. Findet man unterwegs einen Ort schön, bleibt man eben ein Weilchen länger als geplant. Zieht es einen weiter – kein Problem, das nächste Abenteuer ist nur eine (Nacht-)Busfahrt entfernt. Organisierte Reisegruppen sind Backpackern ein Graus, statt in schicken Boutiquehotels steigt man zumeist in Hostels und günstigen Pensionen ab. Denn Backpacken muss für viele vor allem ein Kriterium erfüllen: Es muss günstig sein. Da kommt es auf jeden Baht, Peso oder Dollar an.

    Ob in Südamerika, Australien, Südostasien oder auf der klassischen Interrail-Rundreise – sie sind überall unterwegs, die meist eher jüngeren Individualtouristen. Neue, internationale Freunde sind schnell gefunden, mit denen die Eindrücke der Reise geteilt werden können. Und diese sind extrem vielfältig, verweilt man doch mit dem Rucksack als einzigem Gepäckstück selten lange Zeit an einem Ort, reist von einer Station zur nächsten und sammelt so einen extrem vielfältigen Schatz an Erinnerungen, an die man im Alltag gerne noch zurückdenkt.

    Ausgetretene Pfade?

    Steht für viele die vermeintliche Authentizität der Reiseerfahrung im Vordergrund, bleibt intensiverer Austausch zumeist doch auf andere Backpacker beschränkt. Und auch Namen für beliebte Reiserouten – etwa der sogenannte "Banana-Pancake-Trail" – sprechen für sich. Wer einmal über die berühmte Bangkoker Khao San Road gegangen ist, wird dort nicht unbedingt auf der Suche nach Authentizität, sondern eher ramschigen Mitbringseln, günstigen Unterkünften und billigen Drinks gewesen sein. Und die gefühlte Freiheit der Reiseerfahrung birgt auch Stolperfallen. Schnell vergessen manche die strengen Regeln, die in den Gastländern gelten. So wurden erst vor wenigen Tagen einige Reisende auf einer Party in der kambodschanischen Stadt Siem Reap, die in der Nähe der berühmten Tempelanlage Angkor Wat liegt, wegen "pornografischen Tanzens" verhaftet.

    Was mögen Sie am Backpacking?

    Was macht den Reiz von Backpackingurlauben aus? Was finden Sie daran problematisch? Von welchen Erfahrungen und Begegnungen können Sie berichten? Welche hilfreichen Tipps können Sie anderen Backpackern mit auf den Weg geben? Teilen Sie Ihre Geschichten im Forum! (aan, 31.1.2018)

    • Backpacken: die absolute Freiheit?
      foto: getty images/istockphoto/swissmediavision

      Backpacken: die absolute Freiheit?

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