Fünf bildschöne Alternativen zum Grand Canyon

Ansichtssache30. Jänner 2018, 06:00
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Die Nationalparks der USA sind bei Touristen beliebt wie selten zuvor. Ganz vorne mit dabei: der Grand Canyon National Park, der zeitweise richtig überlaufen sein kann. Dabei gibt es alleine in Arizona viele Alternativen

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Im Nordosten liegt das Canyon de Chelly National Monument inmitten des Gebietes der Navajo Indianer. Im Canyon finden sich mehr als 2.500 archäologische Stätten, deren Ursprünge sich auf den Zeitraum zwischen 1500 v. Chr. und 1350 n. Chr. zurückführen lassen. Er wird als eine der ältesten fortwährend besiedelten Stätten Nordamerikas betrachtet, die man mit dem Jeep, zu Fuß oder auf dem Rücken eines Pferdes erkunden kann. Am Boden der überwältigenden Schlucht lassen sich die White House Ruins, die in den Fels geschlagenen Behausungen der Ureinwohner, bestaunen. Nicht verpassen sollte man auch einen Zwischenstopp oder eine Übernachtung in Chinle. In dem Örtchen lässt sich die Lebensart und Kultur der Navajo Indianer nachvollziehen.

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Im Westen des Staates und hinter der Grenze, in Kalifornien, wird Badeurlaub groß geschrieben. Im Buckskin Mountain State Park entlang des Colorado River bieten zahlreiche Strände die Möglichkeit zum Schwimmen und zum Wassersport. Wer anstelle eines Campingplatzes eine feste Unterkunft bevorzugt, übernachtet am besten im 15 Minuten Fahrtzeit entfernten Parker im Süden des Parks. Hier können Touristen das Colorado River Indian Tribes Museum besuchen, das die Geschichte der Ureinwohner entlang des Colorado Rivers erzählt.

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Im Süden bieten sich gleich zwei Ziele für einen Besuch an. Wenn es eine wahre Geschichte hinter den Abenteuern von Winnetou und Old Shatterhand gibt, dann hat sie zweifelsohne im Gebirge des heutigen Chiricahua National Monument gespielt. Denn Fakt ist, dass hier eine tiefe Freundschaft zwischen dem Apachen-Häuptling Cochise und dem Besitzer einer Poststation des Pony Express entstand, die womöglich im späteren Friedensvertrag zwischen der US-Armee und den Ureinwohnern gipfelte. Wer vom Wilden Westen nicht genug bekommen kann, der besucht am besten gleich noch Tombstone. In der typischen Westernstadt fand seinerzeit der legendäre Shootout am O.K. Corral statt.

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In der Region North Central Arizona auf dem Weg vom Grand Canyon in Richtung Phoenix findet man ebenfalls weniger bekannte, aber beeindruckende Ausflugsziele. Südlich von Sedona liegt Camp Verde, in dem das Montezuma Castle National Monument liegt, eine historische Felsenwohnstätte aus der Zeit um 1150, die hoch über das Tal emporragt.

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Nur eine Autostunde von Camp Verde entfernt befindet sich Payson, das dicht umgeben wird vom Tonto National Forest. Außerhalb des Ortes können Besucher die Tonto Natural Bridge State Park mit seiner Kalksteinbrücke nicht verpassen, die eine Höhe von 56 Metern und eine Breite von 45 Metern überspannt. Einen Besuch wert sind auch Paysons zahlreichen Kunst- und Antiquitätengeschäfte oder das Rim Country Museum, das einen Einblick in die frühe Geschichte der Einwohner gibt. (red, 30.1.2018)

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