Japanische Krypto-Börse will Nutzer nach Hackerangriff entschädigen

    28. Jänner 2018, 09:28
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    Umgerechnet rund 430 Mio. Euro Schaden – 90 Prozent sollen ersetzt werden

    Die japanische Krypto-Börse Coincheck, die durch einen Hackerangriff Millionen Euro verloren hat, will ihre Nutzer entschädigen. Der Handelsplatz teilte am Sonntag mit, knapp 90 Prozent des verschwundenen Digitalgeldes den Besitzern zurückgeben zu wollen. Bei Coincheck war kurz zuvor Cybergeld im Wert von 58 Milliarden Yen (umgerechnet rund 430 Millionen Euro) abhanden gekommen.

    Entschädigungen für 260.000 Nutzer

    Die Börse meldete den Vorfall bei der Polizei und der japanischen Finanzaufsicht. Die Auszahlungen von nahezu allen Kryptowährungen wurden daraufhin ausgesetzt. Coincheck will den rund 260.000 Besitzern der Internetwährung japanische Yen als Entschädigung anbieten. Der Zeitpunkt und die Vorgehensweise für den Schritt müssten noch geklärt werden.

    Im Jahr 2014 hatte eine Cyberattacke den einst wichtigsten Handelsplatz für Bitcoin, Mt. Gox, in die Pleite getrieben. Damals verschwanden etwa 850.000 Bitcoin im Wert von rund einer halben Milliarde Dollar. Die Börse mit Sitz in Tokio meldete daraufhin Insolvenz an. (APA, 28.01.2018)

    • Die 260.000 Betroffenen sollen eine Entschädigung erhalten.
      foto: afp

      Die 260.000 Betroffenen sollen eine Entschädigung erhalten.

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