100 Immoprofis, ein Querdenker zu Gast

    Ansichtssache26. Jänner 2018, 10:20

    Das Event "TheReal100" zu Digitalisierung ging erstmals vergangene Woche über die Bühne

    100 Immoprofis, ein Querdenker – so lautet das Konzept der Afterwork-Veranstaltung "TheReal100", die am Mittwoch erstmals stattfand und von der Agentur Ente & Co in Kooperation mit dem Standard organisiert wurde. Als erster Querdenker wurde Martin Eder geladen, Digitalstratege und Autor des 2017 erschienenen Buches Digitale Evolution.

    foto: regine hendrich

    Rund 100 Immoprofis lauschten den Ausführungen Martin Eders.

    Die Grundaussage seines Vortrags, die einige der anwesenden Immoprofis doch etwas nachdenklich werden ließ: "Die Digitalisierung wird jedes Modell der Betriebswirtschaftslehre in Stücke reißen." Um wirtschaftlich auch in Zukunft bestehen zu können, werde es notwendig sein, "die Sprache der Digitalisierung zu sprechen".

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    foto: regine hendrich

    Was das für die Immobranche bedeuten kann, führte Eder im Gespräch mit dem Standard etwas näher aus: "Die Klientel, die den persönlichen Kontakt sucht, geht natürlich weiterhin zu Maklern. Fakt ist aber, dass diese Generation ausstirbt."

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    foto: regine hendrich

    Im Bild: Co-Veranstalter Fritz Csörgits (l.), Moderator Heimo Rollett

    Nicht nur Geschäftsmodelle, sondern auch Arbeitsprozesse werden durch die sich rasend schnell entwickelnde künstliche Intelligenz gehörig umgekrempelt.

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    foto: regine hendrich

    Im Bild: Martin Eder, Consulterin Sabina Berloffa, Fritz Csörgits

    Eine kurze Umfrage unter den vorhandenen Immobilienprofis zeigte, dass schon heute nur noch die allerwenigsten etwa für Termin- oder Reiseplanung noch "menschliche Assistenten" hätten. Das sei auch nicht mehr notwendig, denn Computer könnten dies viel besser, so Eder. "Auch Entscheidungen treffen" – was seiner Ansicht nach insbesondere CEOs hart treffen werde. (red, 26.1.2018)

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