Sammelklagen gegen Facebook in Österreich ab Mai möglich

    25. Jänner 2018, 14:55
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    Mit der neuen Datenschutzgrundverordnung können Sammelklage aus Österreich gegen Facebook geführt werden

    Auch wenn Aktivist Max Schrems in seinem aktuellen Verfahren gegen Facebook keine Sammelklage in Österreich gegen den Konzern führen kann, in Zukunft wird das sehr wohl möglich sein. Nämlich mit der neuen Datenschutzgrundverordnung.

    Ab 25. Mai

    Unter der neuen Verordnung können Ansprüche mehrerer Personen gebündelt werden, erklärt Anwalt Lukas Feiler von Baker McKenzie dem STANDARD. Und zwar in den Ländern, wo das Unternehmen eine Niederlassung hat, sowie am Wohnsitz der Kläger. Die Datenschutzgrundverordnung tritt am 25. Mai in Kraft – für das aktuelle Verfahren also nicht mehr umsetzbar.

    Max Schrems hat bereits angekündigt eine Musterklage gegen Facebook einzubringen. In Zukunft wird sich die von ihm gegründete Nichtregierungsorganisation NOYB (None of your Business) mit Datenschutzverletzungen großer Internetkonzerne beschäftigen. (br, 25.1.2018)

    • Max Schrems kann aktuell keine Sammelklage gegen Facebook führen. Mit der neuen Datenschutzgrundverordnung wird das ab 25. Mai aber sehr wohl möglich.
      foto: apa/herbert pfarrhofer

      Max Schrems kann aktuell keine Sammelklage gegen Facebook führen. Mit der neuen Datenschutzgrundverordnung wird das ab 25. Mai aber sehr wohl möglich.

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