Der Druck, schlank sein zu müssen, fördert Übergewicht

    24. Jänner 2018, 00:01
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    Besonders wenn Eltern oder Gleichaltrige auf Jugendliche Druck ausüben, steigen Körperfett und BMI, sagen Forscher

    Der dünne, flache Körper gilt als Ideal. Insbesondere Mädchen wollen diesem Bild entsprechen, da positive Bewertungen und Zuwendungen stark von ihrem Aussehen abhängen. US-amerikanische Forscher haben analysiert, welche Auswirkungen dieses Schlankheitsideal auf den Körper adoleszenter Jugendlicher hat.

    Für die Untersuchung wurden die Daten von 196 gesunden Mädchen und Buben im Alter zwischen 14 und 16 Jahren zu Studienbeginn und ein Jahr später erhoben. Dazu mussten die Kinder und deren Mütter einen Fragebogen ausfüllen, in dem Körpergröße, Gewicht und der subjektiv empfundene soziale Druck, dünn sein zu müssen, erhoben wurde. Zusätzlich ermittelten die Wissenschafter den Körperfettanteil jedes Probanden.

    Das Ergebnis: Nach einem Jahr zeigte sich, dass Körperfettanteil und Body-Mass-Index (BMI) bei jenen Teenagern am deutlichsten zugenommen hatten, die sich besonders von Eltern und Gleichaltrigen unter Druck gesetzt fühlten. Das traf sowohl für Mädchen als auch Buben zu. Da es sich um eine Beobachtungsstudie handelt, können die Wissenschafter jedoch nicht sagen, was genau zu der Gewichtszunahme geführt hat. (red, 24.1.2018)

    • Für viele Jugendliche ist ein schlanker Körper das Maß aller Dinge. Das erzeugt Druck, der ungesund ist.
      foto: getty images/istockphoto

      Für viele Jugendliche ist ein schlanker Körper das Maß aller Dinge. Das erzeugt Druck, der ungesund ist.

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