Ein Jahr danach: Der "Women's March" geht in die zweite Runde

Ansichtssache20. Jänner 2018, 17:59
21 Postings

In New York, Washington, Los Angeles, Chicago, Rom und anderen Städten gab es Proteste gegen US-Präsident Trump

Nicht nur US-Präsident Donald Trump feiert dieser Tage seinen Jahrestag – auch diejenigen, die am Tag seiner Vereidigung beim Women's March auf den Straßen unterwegs waren, wollen das Jubiläum nicht verstreichen lassen: In vielen US-Städten, aber auch in Europa, sind an diesem Wochenende wieder Proteste und Märsche angekündigt.

Das gesellschaftliche Klima hat sich in dem einen Jahr durchaus verändert – Stichwort #metoo. Das solle sich nun auch in den Wahlergebnissen widerspiegeln, fordern die Veranstalterinnen. Das Motto lautet dieses Jahr deswegen "Power to the Polls" – die Kampagne soll vor allem zur verbesserten Wählerregistrierung führen. Im November finden in den Vereinigten Staaten die so genannten "Midterm Elections" statt. Bei dieser Wahl wird unter anderem ein Drittel der Senatoren und das gesamte Repräsentantenhaus neu gewählt. (red, 20.1.2018)

foto: apa/afp/filippo monteforte

Auch in Rom zogen tausende Menschen beim "Women's March" durch die Stadt.

1
foto: apa/afp/filippo monteforte

Ebenfalls in Rom: Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer hoffen bei den Wahlen im November auf einen Dämpfer für Trump – "Frauen an die Urnen" lautet das diesjährige Motto.

2
foto: reuters / eduardo munoz

Teilnehmer des Women's March in Manhattan – in den USA sind landesweit über 250 Aktionen angekündigt.

3
foto: apa/afp/kena betancur

Viele sind auch dieses Jahr mit den rosaroten Mützen unterwegs, die so genannten "Pussyhats".

4
foto: apa/afp/kena betancur

Die Mützen sind nicht nur zum Symbol des Widerstands, sondern auch zum Museumsobjekt geworden. Das Victoria & Albert Museum in London hat kürzlich ein Exemplar erstanden und stellt es in seiner Sammlung zur Schau

5
foto: reuters/ eduardo munoz

Transparente dürfen natürlich auch nicht fehlen.

6
foto: reuters / leah mills

Auch in Washington D.C. versammeln sich am Samstagvormittag viele Menschen zum Women's March 2018.

7
foto: reuters/aaron p. bernstein

Was sich einige Demonstranten wünschen: Die Amtsenthebung von Donald Trump, dem 45. Präsident der Vereinigten Staaten.

8
foto: reuters / jessica kourkounis

Ein Schnappschuss aus Philadelphia.

9
Share if you care.