Riesenkrake nimmt Kopf einer Taucherin in Besitz

    Ansichtssache21. Jänner 2018, 19:44
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    Außerdem: China sucht nach außerirdischen Zivilisationen, Eulensterben rund um Hanfplantagen und ein Stein aus der Zeit vor der Geburt der Sonne

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    foto: mario di martino, inaf osservatorio astrofysico di torino

    Material aus der Zeit vor der Sonne

    So gut wie alles, was aus dem All auf unserer Erde einschlägt, stammte entweder von einem anderen Himmelskörper oder kreiste seit der Entstehung des Sonnensystems um unseren Heimatstern. 1996 jedoch wurde in Ägypten ein Meteorit gefunden, der sich aufgrund seiner Zusammensetzung von allen bis dahin bekannten Brocken aus dem All unterscheidet. Woher also kam der nur wenige Zentimeter große "Hypatia"'-Stein? Einem Team um Jan Kramers von der University of the Witwatersrand in Südafrika ist es nun möglicherweise gelungen, dieses Rätsel zu lösen: Mithilfe modernster Untersuchungsverfahren stellten die Wissenschafter bei dem Stein eine ganze Reihe von Anomalien fest.

    So fanden sich beispielsweise Hinweise auf große Mengen von sogenannten polyaromatischen Kohlenwasserstoffen, die man bisher aus interstellarem Staub kannte. Auch einige mineralische und metallische Einschlüsse erwiesen sich als bislang einzigartig. Kramers und seine Kollegen vermuten deshalb, dass der "Hypatia"-Stein zumindest teilweise aus Material besteht, das schon vor dem Sonnensystem existiert hat. "Wir vermuten, dass die entdeckten Nickel-Phosphor-Eisen-Körnchen lange vor der Sonne entstanden sind", erklärt Kramers. "Sie sind in ihrer Zusammensetzung völlig fremdartig und können sich auch nicht später durch Kollisionschocks gebildet haben."

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