Durchschnittsabgeordneter ist Ende 40

18. Jänner 2018, 13:42
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Die Frauenquote im österreichischen Parlament liegt bei 35 Prozent

Wien – Die Neubesetzung des Nationalrats nach der Regierungsbildung ist komplett. Neben vier ÖVP-Nachrückern hat auch die FPÖ festgelegt, wie ihr letztes verfügbares Mandat vergeben wird. Dieser bisher von Vizekanzler Heinz-Christian Strache gehaltene Sitz geht an die steirische Landtagsabgeordnete Andrea Schartel. Der Altersschnitt beträgt somit rund 48 Jahre.

Am Ende der Gesetzgebungsperiode wird er somit rund 53 Jahre betragen. Bei jungen Abgeordneten hat sich vor allem die ÖVP hervorgetan, die gleich sechs Mandatare unter 30 in ihren Reihen hat.

Unter den 183 Abgeordneten finden sich 65 Frauen, was eine Quote von 35,5 Prozent ausmacht. Das beste Verhältnis zwischen Männern und Frauen weist die Liste Pilz auf, nämlich 50:50. Allerdings könnte sich das ändern, sollte sich doch eine der Mandatarinnen überreden lassen, auf ihren Parlamentssitz zugunsten von Listengründer Peter Pilz zu verzichten. Die schwächste Quote hat die FPÖ, die diesmal aber auch knapp mehr als ein Viertel weiblicher Abgeordneter aufweist. (APA, 18.1.2018)

  • Unter den 183 Abgeordneten finden sich 65 Frauen.
    foto: standard/cremer

    Unter den 183 Abgeordneten finden sich 65 Frauen.

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