Michael Häupl: Wie gut kennen Sie seine Sprüche?

    User-Diskussion26. Jänner 2018, 07:00
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    Der Wiener Bürgermeister und Landeshauptmann verlässt die politische Bühne. Wie fällt Ihr Resümee seiner Amtszeit aus, was bleibt?

    Eine Ära geht zu Ende. Wiens Bürgermeister und Landeshauptmann Michael Häupl legt seine Ämter nieder. Am 27. Jänner übergibt Häupl das SPÖ-Wien-Zepter entweder an Andreas Schieder oder an Michael Ludwig, und im Mai könnte er auch den Bürgermeister-Job übergeben. Wer seine Nachfolge antreten wird, darüber entscheiden die Gremien, denn Häupl sieht sich nicht als Erbhofbauer, wie er im Video verrät. Wenn es nach der kleinen Umfrage von User "Mr. Nice Guy" geht, wird es ein knappes Rennen:

    Seit 1994 ist Häupl Wiens Bürgermeister, der mit der SPÖ die Stadt sowohl mit der absoluten Mehrheit regierte als auch in Koalitionen, wie derzeit mit den Wiener Grünen. Nun geht Häupl in die politische Pension, und es ist an der Zeit, Resümee über seine Amtszeit zu ziehen. Was auf alle Fälle von Häupls Amtszeit bleibt, sind Sager und flapsige Sprüche, die einerseits seinen Wiener Schmäh zeigen, andererseits aber politisch nicht immer positiv aufgenommen wurden.

    Wenn er davon spricht, dass Wahlkampf die Zeit der fokussierten Unintelligenz ist oder nach freiheitlichem Vorbild "Wien ja nicht in Deppen-Hand" dichtet, erkennt man seinen nicht zimperlichen Umgang sowohl mit der eigenen Partei als auch mit der Opposition. Als lockeren Burschen, der weit weniger autoritär als sein Ruf sei, sieht sich Häupl selbst. "Sie sehen mich in aller Pracht und Herrlichkeit", versicherte er Journalisten nach einer SPÖ-Krisensitzung. Diese Zeit neigt sich nun dem Ende zu.

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    Wie gut kennen Sie Häupls Aussagen?

    Wie haben Sie seine Amtszeit als Bürgermeister erlebt?

    Welche politischen Fehler hat er Ihrer Meinung nach begangen, und wo haben Sie seinen Zugang zu Politik als positiv wahrgenommen? Was wünschen Sie sich von seinem Nachfolger? (Judith Handlbauer, 26.1.2018)

    • Ein lachendes und ein weinendes Auge: Michael Häupl verlässt die politische Bühne. Wie ist Ihr Fazit seiner Amtszeit?
      foto: apa/hans klaus techt

      Ein lachendes und ein weinendes Auge: Michael Häupl verlässt die politische Bühne. Wie ist Ihr Fazit seiner Amtszeit?

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