Das beste Stück ... nachgefragt bei Manuel Mairhofer

    Kolumne5. Februar 2018, 19:00
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    Michael Hausenblas fragt den Schauspieler Manuel Mairhofer, warum ihm ein altes Fernrohr so viel bedeutet

    "Ich habe dieses Fernrohr nach sehr langer Zeit auf dem Dachboden meiner Eltern wiedergefunden, als ich auf Heimaturlaub in Tirol war. Es gibt wenige Gegenstände in meinem Leben, welche den Anspruch erheben, von konstant hohem Wert zu sein. Dieses Fernrohr tut es.

    Als ich fünf Jahre alt war, habe ich viele Wochenenden bei meinen Großeltern in Innsbruck verbracht, wo wir jeden Samstag den Flohmarkt am Adolf-Pichler-Platz besuchten. Damals habe ich immer mit einer Küchenrolle gespielt und es als Fernrohr benutzt. Auf dem Flohmarkt habe ich dann dieses Fernrohr entdeckt und mir für ein paar Schilling, die ich gespart hatte, gekauft.

    Natürlich musste ich es mit nach Berlin nehmen, wo ich jetzt lebe. Als Kind habe ich es als eine Art Fantasieteleskop verwendet, ich habe mir damit meine eigenen Welten erschaffen. Heute kann ich mit dem Fernrohr Erinnerungen aus meiner Kindheit zurückholen. Es bleibt ein Ventil für Imagination und Traum, mein persönliches Kaleidoskop." (Michael Hausenblas, RONDO, 5.2.2018)

    Manuel Mairhofer ist Schauspieler und war unter anderem in "Die Ketzerbraut", "Soko Kitzbühel", "Soko München" und der ZDF-Reihe "Inga Lindström" zu sehen.

    • Manuel Mairhofer: "Das Fernrohr bleibt ein Ventil für Imagination und Traum, mein persönliches Kaleidoskop."
      foto: nathan murrell

      Manuel Mairhofer: "Das Fernrohr bleibt ein Ventil für Imagination und Traum, mein persönliches Kaleidoskop."

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