83 Länder von Skandal um Salmonellen-Babymilch betroffen

14. Jänner 2018, 08:53
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Molkereikonzern ruft weltweit mehr als zwölf Millionen Packungen zurück

Paris – Von dem Skandal um mit Salmonellen verunreinigte Babymilch aus Frankreich sind nach Angaben des Molkereikonzerns Lactalis mittlerweile 83 Länder betroffen. Weltweit werden mehr als zwölf Millionen Packungen zurückgerufen, wie Konzernchef Emmanuel Besnier der französischen Sonntagszeitung "Journal du dimanche" sagte. Er versprach zudem allen betroffenen Familien eine Entschädigung.

Der Molkereikonzern Lactalis hatte wegen der Salmonellengefahr bereits im Dezember weltweit tausende Tonnen Babymilch zurückgerufen, nachdem mehr als 30 Babys in Frankreich erkrankt waren. Mittlerweile ist auch ein Baby in Spanien erkrankt, ein weiterer Fall in Griechenland wird noch geprüft.

Konzernchef Besnier hatte sich bisher noch nicht öffentlich zu dem Skandal geäußert. Nach einem Treffen mit dem französischen Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Freitag ordnete der Konzern an, alle Babymilchprodukte aus seiner Fabrik in Craon in Westfrankreich aus dem Handel zu nehmen. (APA, 14.1.2018)

  • Der Chef von Lactalis hat sich bisher noch nicht öffentlich zum Salmonellenskandal geäußert.
    foto: reuters/stephane mahe

    Der Chef von Lactalis hat sich bisher noch nicht öffentlich zum Salmonellenskandal geäußert.

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